ÖAMTC: Tiroler Arzt bei Segelunfall in Kroatien schwer verunglückt

Schutzbrief-Nothilfe für den Helfer

Wien (ÖAMTC-Presse) - Als Mediziner - früher auch als ÖAMTC-Flugrettungsarzt des in Zams stationierten Christophorus 5 -hat Klaus K. schon viele Leben gerettet. Nach einem Segelunfall in Kroatien benötigte der 48-jährige Tiroler nun selbst dringend die medizinische Hilfe des Clubs. K. hatte sich bei einem Sturz an Bord schwere Kopfverletzungen zugezogen. Gestern, Donnerstag, wurde der Verunglückte von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe zurück nach Österreich geholt.

Der Segeltörn mit Freunden hat für den Tiroler am Mittwoch ein jähes Ende genommen. Bei einem orkanartigen Sturm auf hoher See ist er vom Segelmasten am Hals getroffen worden. K. schlug mit dem Kopf am Boden auf und zog sich dabei ein Schädel-Hirn-Trauma, mehrere Hämatome und Frakturen im Gesicht zu. Segelkollegen, selbst Ärzte, haben den Verunglückten sofort an Bord optimal medizinisch versorgt, bis das Segelboot im nächsten Hafen anlegen konnte. Von dort aus wurde er mit einem Hubschrauber ins Spital von Zadar geflogen.

Nach der Erstversorgung im Krankenhaus war K. soweit transportfähig, dass er per ÖAMTC-Ambulanz-Jet mit einem "Low-Level-Flug" rückgeholt werden konnte: Der begleitende Arzt ordnete diese niedrige Flughöhe an, damit der Patient den Druckausgleich gut übersteht. Gestern, Donnerstag, um 19.30 Uhr ist der Jet in Innsbruck gelandet und K. in die Neurointensivstation der Uniklinik überstellt worden.

Die Kosten der Rückholung in der Höhe von über 10.000 Euro werden für den ÖAMTC-Schutzbrief-Inhaber zur Gänze vom Club übernommen.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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