Lainzer Tiergarten: Ideal für Familienausflüge

Wien (OTS) - Die Tage werden länger und wärmer. Die Wienerinnen und Wiener strömen ins Freie. Gerade im Frühling bieten sich in Wien zahlreiche Ausflugziele an: Laufen, Fahrradfahren im "Grünen Prater", Sonnen auf der Donauinsel, ein Picknick auf einer Wiese oder Wandern im Lainzer Tiergarten.

Magische und erholsame Orte...

Das Angebot des Lainzer Tiergartens ist besonders für Familien mit Kindern attraktiv. So können die Jüngsten den Wald spielerisch kennen lernen: Wildschweine und Fledermäuse beobachten oder unter Anleitung eines "echten" Försters die verschiedenen Baumarten entdecken. Weiters werden "Nachteulenwanderungen" und "Wanderungen zu Schmetterlingen und Tagfaltern" angeboten. Auch die Kutschenfahrten zur nahe gelegenen Hermesvilla und die "Schaufütterungen" erfreuen sich großer Beliebtheit.

In der Hermesvilla läuft übrigens die Ausstellung "Magische Orte". Diese beschäftigt sich mit Wiens sagenumwobenen Plätzen, wie der "Spinnerin am Kreuz" oder dem "Heidenschuss". Der Eintritt kostet 4 Euro. Jeden Freitag Vormittag und Sonntag ist der Eintritt für alle Besucher und Besucherinnen frei.

Der Lainzer Tiergarten ist über das Gütenbachtor, Laaber Tor, Pulverstampftor, Nikolaitor, und Lainzer Tor erreichbar. Das Adolfstor und das St. Veiter Tor sind nur an Sonn- und Feiertagen geöffnet. Beim Lainzer Tor befindet sich das Besucherzentrum. Dort informiert ein Förster der Stadt Wien das Publikum über die aktuellen Geschehnisse im Tiergarten. Auch kleine Souvenirs können am Wochenende erstanden werden. Ein informativer Schauraum und ein interaktives Geländemodell runden das Angebot ab.

Der Eintritt in den Lainzer Tiergarten ist frei. Die Preise der angebotenen Leistungen sind unterschiedlich. Die Öffnungszeiten sind von Mitte Februar bis Mitte November täglich von 8.00 bis zur abendlichen Dämmerung. Von Mitte November bis Mitte Februar ist nur das Lainzer Tor geöffnet. Lainzer Tiergarten: Vom elitären Jagdrevier zum Familienparadies

Im Jahre 1270 wurde der "Auhof" erstmals urkundlich erwähnt, 1457 der "Thier- und Saugarten". Von 1882 bis 1886 ließ Kaiser Franz Joseph für seine Frau Elisabeth die Hermesvilla errichten. Früher war der Lainzer Tiergarten den Habsburgern und ihren Jagdleidenschaften vorbehalten. Am 20. April 1919 wird er für die Bevölkerung geöffnet. Nicht nur Wienerinnen und Wiener fühlen sich in diesem traditionellen Erholungsgebiet wohl. Etwa 1000 Wildschweine, 100 Rothirsche, 250 Dammhirsche und 600 Mufflons haben hier ein Zuhause gefunden. Der Lainzer Tiergarten ist heute ein Rückzugsgebiet höchster Wichtigkeit für eine lange Liste von anderswo stark gefährdeten Tier- und Pflanzenarten: Hirschkäfer, Bockkäfer, Fledermäuse, Spechte, Greifvögel sowie Graslilie, Stechapfel und Hundszunge sind nur einige Beispiele für diese seltenen Arten. Die außergewöhnlichen Wälder mit ihren uralten Baumriesen, den vielen stehenden und liegenden, toten Bäumen und der von den Wildschweinen aufgewühlte Boden sind die besonderen Lebensräume der zoologischen und botanischen Raritäten. Mittlerweile gehört der Lainzer Tiergarten zu den beliebtesten Ausflugzielen Wiens. 500.000 Besucher und Besucherinnen jährlich krönen diese ökologische Erfolgsbilanz.

o Info: Lainzer Tiergarten 1130 Führungen und Exkursionen Tel.: 804 31 69 http://www.wien.gv.at/wald/ Museum Hermesvilla Tel.: 804 13 24 http://www.wienmuseum.at/ Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr (April bis September) Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr (Oktober bis März)

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