Haubner zur Steuerreform: Armutsbekämpfung für Familien und Frauen

Familienpaket bringt schon heuer 250 Mio. €

Wien (BMSG/OTS) - Durch die Erhöhung der Absetzbeträge, der Negativsteuer und der Pendlerpauschale bekommen Österreichs Familien noch heuer 250 Mio. €. "Das ist ein weiterer wesentlichen Effekt zur Armutsbekämpfung, weil gerade Familien mit mehreren Kindern und nur einem Einkommen am ehesten Gefahr laufen unter die Armutsgrenze zu schlittern", sieht Familienstaatssekretärin Ursula Haubner einen wichtigen Effekt im vorgezogenen Familienpaket der Steuerreform. Schätzungen gehen davon aus, dass 250.000 österreichische Familien (mit 1-2 Kindern) überhaupt keine Steuer mehr zahlen werden und davon 100.000 eine Direktzahlung der Negativsteuer erhalten werden.

"Dass die Tarifsenkung sowie die Erhöhung der Freigrenze für den 13. und 14. Monatsbezug überproportional den Frauen zugute kommt, wird sich positiv auf die Einkommensunterschiede auswirken", begrüßt Staatssekretärin Haubner den frauenpolitischen Ansatz der Steuerreform. Allein aus der Erhöhung des allgemeinen Absetzbetrages 2004 resultiert eine jährliche Pro-Kopf-Entlastung von ca. 70 € für Frauen (50-60 € für Männer). Unter Einbeziehung beider Etappen der Steuerreform wird es einen weiteren Schub für Frauen geben - durch die Tarifentlastung im unteren Einkommensbereich werden eindeutig wiederum Frauen Gewinner der Steuerreform sein.

Ursula Haubner sieht mit der Steuerreform die Forderungen - auch der Oppositionsparteien - mehr als erfüllt, denn "Alleinerzieherinnen, untere Einkommen und Frauen sind noch nie so berücksichtigt worden. Wenn eine Alleinerzieherin mit 2 Kindern auf einmal 800 € zusätzlich zum Jahreseinkommen erhält, dann ist das durchaus mit einem 15. Gehalt vergleichbar." (Schluss) bxf

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