• 06.05.2004, 12:01:14
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Betriebshilfe: WK-NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl zieht erfolgreiche 10-Jahresbilanz

Leitl-Lob für Betriebshilfe als Eckpfeiler im WK-Serviceangebot - bereits 1.500 erfolgreiche Einsätze in ganz Österreich - Hilfestellung bei Unfall und Mutterschutz

WKÖ-Präsident Christoph Leitl und WK NÖ-Präsidentin
und Bundesvorsitzende der Frau in der Wirtschaft Sonja Zwazl mit
Kindern anlässlich des Erfolgsfestes Betriebshilfe in
Klosterneuburg

Wien (OTS) - Zu einem echten "Erfolgsfest Betriebshilfe" hatte
gestern, Mittwoch, die Bundesvorsitzende der Frau in der Wirtschaft
und Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Sonja Zwazl
nach Klosterneuburg geladen. Anlass: Die erfolgreiche 10-Jahresbilanz
der 1994 in Niederösterreich initiierten Betriebshilfe für Klein- und
Kleinstunternehmen, die Unternehmerinnen und Unternehmern
Hilfestellung in Situationen wie Krankheit, Unfall und Mutterschutz
bietet. In diesen Fällen wird der Betrieb von einem qualifizierten
Betriebshelfer aufrechterhalten. Ist eine Unternehmerin im
Mutterschutz, ist diese Hilfestellung sogar gratis. "Mit diesem
Projekt ist es uns gelungen, eine wichtige Hilfe gerade für kleine
Unternehmen zu schaffen", so Zwazl.

In sechs Bundesländern - Wien, Niederösterreich, Burgenland,
Kärnten, Oberösterreich, Salzburg - ist die Betriebshilfe bereits
Realität, in der Steiermark wird es dieses gemeinsame Service mit der
Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft ab Oktober
2004 geben. Vorarlberg und Tirol überlegen die Einführung. "Ich hoffe
daher, dass am heutigen Tag der Startschuss für den Einsatz von
Betriebshilfe in ganz Österreich gegeben wurde", gibt sich Zwazl
überzeugt, dass im Endausbau jede Unternehmerin und jeder Unternehmer
die Möglichkeit haben wird, diese Leistung in Anspruch zu nehmen.
Diese Forderung sei auch durch Umfragen unter WK-Mitgliedern
untermauert, die der sozialen Absicherung von Selbständigen verstärkt
Priorität einräumen.

In den 10 Jahren ihres Bestehens konnte allein in Wien,
Niederösterreich und dem Burgenland in rund 870 Unternehmen mit einem
bis fünf Mitarbeitern der Betrieb aufrechterhalten werden. Zwazl:
"Insgesamt wurden 1.500 Betriebshilfeeinsätze in ganz Österreich
erfolgreich eingeführt. In 396 Fällen konnte die Weiterführung des
Betriebes in der Babypause gewährleistet werden."

Lob erntete Sonja Zwazl als erfolgreiche Projekt-Initiatorin von
Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und der ebenfalls
anwesenden Staatssekretärin Ursula Haubner. "Meine Aufgabe ist es,
Förderer zu sein und die besten Ideen zu unterstützen. Die
Betriebshilfe ist ein gelungenes Beispiel für eine erfolgreiche
soziale Absicherung für Unternehmerinnen und Unternehmer, die wir
weiter ausbauen wollen", so Leitl. Die Idee der Betriebshilfe sei
"absolut überzeugend", weil es in die Gesamtlinie der WKÖ passe. Der
WKÖ-Präsident lenkte dabei den Fokus vor allem auf die Situation der
Jungunternehmerinnen: "Alle, die sich dem unternehmerischen Risiko
stellen, brauchen auch eine gewisse Sicherheit für die Wechselfälle
des Lebens." Was passiere mit der Einzelunternehmerin in ihrem
Geschäft, wenn sie etwa einen Unfall habe oder im Mutterschutz sei,
fragte Leitl: "Die Betriebshilfe ist hierfür die passende Antwort und
ein Eckpfeiler, auf den ich stolz bin."

Erfreut zeigt sich der WKÖ-Präsident im Zusammenhang mit den
weiblichen Neugründern über die im Europavergleich hohe Quote von
über 35 Prozent. Das zeige, dass es in Österreich
überdurchschnittlich viele Möglichkeiten für die Selbständigkeit
gebe. Damit auch europaweit mehr selbständige Frauen Unterstützung
finden und die Selbständigkeit insgesamt attraktiviert werde, habe er
in seiner Funktion als Eurochambres-Präsident gemeinsam mit Zwazl das
Eurochambres Women Network aus der Taufe gehoben, um "ein weibliches
Zeichen zu setzen in einem viel zu männlichen Europa". (us)

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS0156    2004-05-06/12:01

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