Jahrmann: Treibstoffpreise müssen gesenkt werden

Ungerechtfertigter Griff in die Taschen der Pendler muss ein Ende haben

St. Pölten (SPI) - Erneut sind diese Woche die Treibstoffpreise auf ein neues Rekordniveau geklettert. Eurosuper kostet im Schnitt 0,932 Euro je Liter, Diesel 0,776. "Ein ähnliches Preisniveau hatten wir nur im ersten Halbjahr 2001 - die Belastung für alle, die auf das Auto angewiesen sind, ist mittlerweile enorm", erläutert SPNÖ Landtagsmandatar LAbg. Josef Jahrmann. "Vor allem in den ländlichen Gebieten Niederösterreichs, wo viele auch für die alltäglichen Erledigungen und für die Fahrt zu ihrem Arbeitsplatz ein Auto brauchen, sind die Menschen von diesen Preisen massiv betroffen. Ein Problem stellen die Spritpreise natürlich auch vor allem für Pendler dar, die von der Regierung bereits in den letzten Jahren über Gebühr belastet wurden - man denke nur an die Erhöhung der Kfz-Steuer oder die Verteuerung der Mautvignetten. Diese Menschen, die ihr Fahrzeug beruflich brauchen, dürfen nicht noch weiter zur Kasse gebeten werden. Schließlich sind mit Jänner 2004 auch die Abgaben für schwefelhaltige Treibstoffe gestiegen, die Steuer stieg hier um 4,2 Cent bei Diesel und um 3 Cent für Benzin", so Jahrmann weiter.****

"Wir werden diese Forderungen so lange weiter stellen, bis sie erfüllt sind. Niederösterreich braucht ein besseres öffentliches Verkehrsnetz, damit die Menschen eine echte Alternative zum Auto haben. Die verantwortlichen Politiker haben sich für eine umgehende Senkung des Benzinpreises, die längst überfällige Erhöhung des Kilometergeldes und eine 30%ige Erhöhung der Pendlerpauschale einzusetzen. Jüngst ist die ÖVP, allen voran Minister Bartenstein, ja zum wiederholten Male vor den Mineralöl-Konzernen in die Knie gegangen. Österreichs Autofahrer haben laut Berechnungen des ARBÖ auf Grund der im EU-Durchschnitt in den letzten 4 Jahren 714 Millionen Euro mehr gezahlt als die andere EU-Bürger. Dieser Entwicklung ist umgehend ein Riegel vorzuschieben. Die Benzinpreise müssen runter -und das rasch", so Jahrmann abschließend.
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