Vorbereitungen zur "Europäischen Woche 2004 - Sicher Bauen" beginnen

Unfallgefahr am Bausektor besonders groß

Wien (BMWA - OTS) - Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz hat die von ihr organisierte und von der EU finanzierte Europäische Woche 2004 - sie wird vom 18. bis 22. Oktober 2004 stattfinden - unter das Motto "Sicher Bauen" gestellt und trägt damit der Tatsache Rechnung, dass der Bausektor mit jährlich mehr als 1.000 Unfalltoten in der Europäischen Union an der Spitze der unfallgefährdeten Sektoren steht. Auch weltweit ist im Vergleich zu anderen Berufen das Risiko eines Unfalls mit Todesfolge für die Beschäftigten im Bausektor dreimal und die Gefahr einer Verletzung zweimal so hoch. Diese Tendenz spiegelt sich auch in der österreichischen Unfallstatistik wider. Mehr als ein Fünftel aller Arbeitsunfälle und ein Drittel aller tödlichen Arbeitsunfälle betreffen den Bausektor.

In der "Europäischen Woche" soll das Bewusstsein auf die im Bauwesen bestehenden Gefahrenquellen für Sicherheit und Gesundheit gelenkt und der Austausch von Informationen und guten praktischen Lösungen gefördert werden. Über 30 europäische Staaten werden an der Woche teilnehmen. Ab sofort starten in einer breiten Palette tausende unterschiedliche Aktivitäten zur Förderung von Sicherheit und Gesundheit im Bauwesen. Sie werden dann in der Aktionswoche vorgestellt. In Österreich ist die Sektion III - "Arbeitsrecht und Arbeitsinspektion" - Ansprechstelle für diese Aktion.

Alle Informationen darüber werden online auf einer Website zur Europäischen Woche 2004 Bauwesen bereitgestellt (http://ew2004.osha.eu.int). Diese Website wird kontinuierlich weiterentwickelt und auch die Kategorien "Praktische Lösungen" und "häufig gestellte Fragen (FAQ)" anbieten.

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