Strutz zu ORF-Falschmeldung: Mück und Bürger sollen Informanten nennen

Klagenfurt, 2004-04-29 8fpd) Der freiheitliche Landesparteiobmann von Kärnten, Martin Strutz, fordert ORF-Chefredakteur Werner Mück auf, die angeblichen Informanten aus dem Kreis der FPÖ zu nennen. "Mück und Bürger sind es der Öffentlichkeit schuldig zu berichten, aus welchen angeblichen hohen Parteikreisen sie ihre angeblichen Informationen in Bezug auf die Obmanndebatte bezogen haben", so Strutz.

Können sie die Informanten nicht nennen, sei es auch für die Öffentlichkeit klar, dass es sich bei der offenkundigen Falschmeldung um eine gezielte Aktion des ORF gehandelt habe. Seriöser Journalismus transportiere Fakten und Aussagen, die nachweisbar dokumentierbar sind. Deshalb sei der ORF verpflichtet in dieser Angelegenheit auch klar zu stellen, auf welche Aussagen und auf wen sich die Redakteure in ihrer Meldung bezogen haben. Sollte der ORF diese Antwort schuldig bleiben sei klar, wer hier "falsch spielt", sagte der freiheitliche Landesparteiobmann.

Mit seriöser Berichterstattung habe diese Vorgangsweise nichts zu tun. "Darüber hinaus habe ich als Landesparteiobmann ein Interesse daran, zu erfahren, sollten gegenüber dem ORF tatsächlich derartige Äußerungen getätigt worden sein, wer von der FPÖ-Führungsspitze dies getan hat, gehe aber zu Hundertprozent davon aus, dass kein freiheitlicher Spitzenfunktionär gegenüber dem ORF derartige Falschmeldungen verbreitet hat", sagte Strutz.

In dieser für den ORF pikanten Angelegenheit werde man sicherlich nicht zur Tagesordnung übergehen, schloss Strutz.

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