Wiener Grüne: "Seltsames Schauspiel in Lainz-Kommission"

Sigrid Pilz: Rieder weist jegliche Verantwortung von sich

Wien (Grüne) "Von einem seltsamen Schauspiel" sprach heute die Gesundheitssprecherin der Wiener Grünen, Sigrid Pilz, über den Auftritt des Ex-Gesundheitsstadtrates Sepp Rieder in der Lainz Kommission.
Bei allen Vorhaltungen der Opposition über nicht umgesetzte Maßnahmen in der Geriatrie während seiner Amtszeit als Gesundheitsstadtrat sei er entweder "noch nicht zuständig",oder "nicht mehr zuständig" gewesen. Pilz: "Rieder übernimmt gern die Verantwortung für alle in seiner Amtszeit umgesetzten Maßnahmen. Bei den Unerledigten verweist er hingegen auf seine glücklose Nachfolgerin Elisabeth Pittermann".

Pilz weiter: "Ich finde es bemerkenswert, daß Rieder heute für seine Nachfolgerin eine Menge guter Tipps auf Lager hatte. Besser wäre es, wenn er die direkten Kommunikation mit Pittermann suchen würde, anstatt ihre erfolglose Politik zu kommentieren und gute Ratschläge über die Öffentlichkeit auszurichten."

In seiner Funktion als Finanzstadtrat ließ er mit einigen konkreten Vorschlägen aufhorchen: Gelder und Leistungen müssen vom Krankenanstaltenverbund (KAV) in den Fonds Soziales Wien umgeschichtet werde und das Kuratorium Wiener Pensionistenwohnhäuser soll einen Auftrag als Pflegeinrichtung erhalten. Pilz: "Die Umschichtung der KAV-Gelder ist angesichts des bevorstehenden finanziellen Offenbarungs-Eides weltfremd. Ich freue mich aber, dass Rieder mit der ins Spiel gebrachte künftige Rolle der Wiener Pensionistenhäuser eine seit Jahren von Grünen erhobene Forderung aufgreift."

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