Vladyka: Unmenschliche Ignoranz und Überheblichkeit des Innenministers bei Flüchtlingslager Traiskirchen

Verzweifelte Menschen stehen auf der Straße - und der Innenminister schaut zu

St. Pölten, (SPI) - Vor dem Eingang zum Flüchtlingslager Traiskirchen spielen sich dramatische Szenen ab. Verzweifelte Menschen werden nicht mehr eingelassen, kleine Kinder, alte Leute und schwangere Frauen müssen auf der Straße campieren. Aus dem Lager selbst werden laufend Menschen in eine ungewisse Freiheit entlassen. Hilfsorganisationen versuchen die Flüchtlinge notdürftig mit Nahrung und Getränken zu versorgen. "Vom verantwortlichen VP-Innenminister Strasser gibt es weder eine Reaktion, noch die dringend benötigte Hilfe. Das Verhalten Ernst Strassers ist gekennzeichnet von unmenschlicher Ignoranz und Überheblichkeit gegenüber den Nöten und der Verzweiflung der Ärmsten. Strasser nimmt sogar Gefahr für die Gesundheit und Leben der Menschen in Kauf, wenn selbst schwangere Frauen im Freien liegen müssen und kaum versorgt werden können", zeigt sich die Sozialsprecherin der SPNÖ, LAbg. Christa Vladyka, erschüttert über die eskalierende Situation rund um das Flüchtlingslager Traiskirchen.****

Die Bundesregierung muss sofort der Stadt Traiskirchen und den vor Ort tätigen sozialen Organisationen beistehen. Seit Wochen ist das Flüchtlingslager Traiskirchen aufgrund der massiv zugenommenen Aufgriffe illegaler Grenzgänger heillos überfüllt. Seit Tagen stehen Dutzende Flüchtlinge auf der Straße. "Die NÖ Sozialdemokraten fordern die sofortige Unterstützung der Stadt Traiskirchen durch die umgehende Bereitstellung von geeigneten Quartieren auch in anderen Bundesländern. Angesichts der Dramatik der Situation kann nicht mehr zugewartet werden. Die Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf und Versorgung sowie medizinische Betreuung. Österreich kann nicht zusehen, wie Menschen auf seinem Staatsgebiet, Familien, Kinder, schwangere Frauen und alte Menschen nicht einmal das Notwendigste zum Überleben haben. Das ist nicht nur unwürdig, das ist vor allem ein ‚Todesstoß gegen die Menschlichkeit'", so Vladyka.
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