Gudenus fordert Preis- und Kostenindex für Senioren

Wien, 2004-04-29 (fpd) - Der freiheitliche Seniorensprecher, Bundesrat Mag. John Gudenus, regt in der Diskussion um die Pensionsanpassung für 2005, die im Budgetbegleitgesetz 2003 festgelegt wurde, an, trotzdem entsprechende budgetäre Vorsorge zu treffen, damit die gestiegenen Lebenshaltungskosten - besonders für ältere Menschen - abgedeckt werden. Die Ausschüsse des Nationalrates der kommenden Wochen bieten die Möglichkeit zur Diskussion für das Budget 2005, meint Gudenus.

"Bei allem Verständnis, dass seit 2001 die Pensionsanpassungen zu einem Kaufkraftverlust von rund fünf Prozent führten, wissen auch alle Beamten im Ruhestand, dass die Erhöhung des Pensionssicherungsbeitrages von 1,8 Prozent zu einer weiteren Minderung der Nettopension beigetragen hat", so Gudenus.
Der freiheitliche Seniorensprecher regt an, einen speziell für Pensionisten berechneten Preis- und Kostenindex, den es bis zum Jahr 2000 gab, wiedereinzuführen. Die Preis- und Kostenentwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass eine gesonderte Berechnung des Index für die große Gruppe der Senioren erforderlich ist. Dies auch deshalb, weil dieser Pensionistenindex sich auch auf künftige Pensionsanpassungen positiv auswirken wird. Die verschiedenen Zielgruppen, wie Haushalte, Mehrkinderfamilien, Berufstätige und Pensionisten sollen unterschiedliche Indizes erhalten, meint Gudenus. Den zwei Millionen Österreichern im Ruhestand soll die finanzielle Grundlage zur Beibehaltung des gewohnten Lebensstandards gesichert werden, betonte der freiheitliche Seniorensprecher abschließend.

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