ÖBB: Westbahnhof in Mädchenhand

Am 29. April ist Tag der Mädchen bei den ÖBB

Wien (OTS) - Eine Premiere gibt es heute am Wiener Westbahnhof. 22 junge Damen im Alter von 11 bis 16 Jahren üben dort einen Tag lang Berufe rund um eine Zugfahrt aus. Für einen Tag "sind" sie Lokführerinnen, Fahrdienstleiterinnen, Wagenmeisterinnen, Zugbegleiterinnen, Bahnhofsmangerinnen und lernen das ÖBB Umweltmanagement kennen.

Tag der Mädchen am Westbahnhof

Am Westbahnhof dürfen die Mädchen heute aber nicht nur die verschiedenen Berufe kennenlernen, sie werden auch ihre echten "Vorbilder" treffen. Denn gerade bei den ÖBB sind es immer wieder Frauen, die sehr erfolgreich "typische Männerberufe" ausüben.

Conny Wieser ist 22 Jahre jung und eine von derzeit zwei Lokführerinnen der ÖBB. Sie hat die 52-Wochen lange Ausbildung als eine der besten ihres Kurses bestanden und fährt zurzeit auf der Ostbahn.

Zita Huisbauer (24 Jahre) hat vor drei Jahren als eine der jüngsten Frauen Österreichs den Busführerschein gemacht und lenkt seit dem unfallfrei einen ÖBB Linienbus im Burgenland. Sie ist eine von 9 Busfahrerinnen bei den ÖBB.

1984 wurde bei den ÖBB mit der Ausbildung von Fahrdienstleiterinnen begonnen. Heute üben bereits 136 Frauen diesen Beruf aus. Helma Pospisil und Tanja Nowak sind seit über 10 Jahren Fahrdienstleiterinnen und arbeitet heute an einem der größten Bahnhöfe in Österreich, dem Wiener Westbahnhof.

Zur Zeit gibt es bei den ÖBB 44 Zugbegleiterinnen, die erste Frau in diesem Beruf gab es im Jahr 1989. Regina Hofbauer übt den Beruf der Zugbegleiterin seit 13 Jahren aus und fährt zurzeit auf der Franz-Josef-Bahn.

Rahmenprogramm Umweltinsel

Das Rahmenprogramm für den Töchtertag gestaltet das ÖBB Umweltmanagement. In der am Westbahnhof eigens geschaffenen Umweltinsel können sich die Mädchen und die Kundinnen und Kunden über das Thema "Umwelt und Bahn" informieren. Der Tag beim ÖBB Umweltmanagement steht unter dem Motto der Nachhaltigkeit und der Umweltverantwortung gegenüber den Menschen.

"Vertieft werden diese Themen in der Umweltinsel dann mit einem Kreativwettbewerb. Unter Schirmthema 'nachhaltige Mobilität' können die Mädchen ihre Eindrücke mit wiederverwertbaren Materialien in Collagen und in Malereien umsetzen", berichtet DI Sylvia Berndorfer, Leiterin des ÖBB-Umweltmanagement und Umwelt- und Abfallbeauftragte der ÖBB. Ganz im positiven Wortsinne der Nachhaltigkeit werden die besten Arbeiten von einer hochrangigen Jury nominiert und ausgezeichnet. Die Prämierung der besten Arbeit zur "nachhaltigen Mobilität" findet am Umwelttag Ende Juni statt. Neben schönen Preisen wird das Kunstwerk der Siegerin als Plakat auf den ÖBB-Bahnhöfen aufgehängt.

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