VP-Salcher: Kritik an Mailath-Pokornys willkürlicher Postenbesetzung

Kulturstadtrat schart enge Vertraute um sich

Wien (VP-Klub) - "Die undurchschaubare und nicht nachvollziehbare Postenbesetzung durch Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny ist mit heutigem Datum um eine Nuance reicher. Die neue Direktorin der Wiener Stadt- und Landesbibliothek, Sylvia Mattl-Wurm, konnte nur bestellt werden, weil im Ausschreibungstext die Voraussetzung der Ausbildung zum Bibliothekar gestrichen wurde. Hier wird eine unglaubliche Personalpolitik betrieben, die skandalös ist und die so nicht weitergehen darf", sagt heute der ÖVP Wien Kultursprecher LAbg. Andreas Salcher anlässlich der Präsentation der neuen Direktorin durch den Kulturstadtrat.

Salcher weiter: "Nach der glücklosen Josefstadtbesetzung mit Hans Gratzer, den Troubles mit der vom Kulturstadtrat eingesetzten Jury bei der Besetzung des Wien Museums und der Ernennung von Karl Welunschek zum Rabenhof-Direktor, mit dessen Hilfe das Stadtbudget um Millionen Euro erleichtert wurde, folgt nun die nicht nachvollziehbare Bestellung von Sylvia Mattl-Wurm zur Direktorin der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Mattl-Wurm gilt als enge Vertraute des Stadtrats."

"Mailath-Pokornys Kulturpolitik lässt inhaltlich ja Einiges an Kritik zu. Was ich darüber hinaus seit seiner Amtsübernahme von Peter Marboe aber besonders vermisse, sind transparente und faire Ausschreibungsverfahren, die zum Ziel haben, den besten und geeignetsten Kandidaten für die zu besetzende Position zu finden. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich aber beim scheidenden Direktor Walter Obermaier für die exzellente und objektive Zusammenarbeit. Ich hoffe nun, dass sich diese gute Zusammenarbeit nach der unglücklichen Besetzungspolitik mit der neuen Direktorin weiterführen lässt", so der VP-Kultursprecher abschließend. (Schluss)

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