ÖAAB-Gajdosik: Kassenvertrag endlich abschließen

Aber Obmann Bittner nicht aus der Verantwortung nehmen

(Wien, 29.4.2004) "Ein Ende der Verunsicherung und den Abschluss des Kassenvertrages in der morgigen Sitzung des Verwaltungsrates des Hauptverbandes" forderte heute der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer und Fraktionsobmann der Fraktion "ÖAAB-Christliche Gewerkschafter" Alfred GAJDOSIK. "Der derzeitige Zustand und die daraus resultierende FSG-Verunsicherung ist den Versicherten nicht mehr weiter zumutbar. Zudem darf die Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener nicht länger der Spielball der Wirtschaftskammer sein," erklärte er dazu. ****

Utl: WGKK-Führung mitverantwortlich

Der Wiener AK-Vizepräsident übte außerdem Kritik an der jetzigen Führung der Wiener Gebietskrankenkasse. "Das Management, insbesonders Obmann Bittner, soll sich bloß nicht in die Rolle des Opferlammes hineinsteigern. Sie sind nämlich für den jetzigen Missstand maßgeblich mitverantwortlich und dürfen nicht aus der Verantwortung genommen werden," kritisierte GAJDOSIK weiters.

Nach Abschluss des Kassenvertrages sollte seiner Ansicht nach umgehend ein Sanierungspaket für die Wiener Gebietskrankenkasse geschnürt werden. Ziel dieses Pakets sollte es sein, die Absicherung aller Versicherten langfristig zu garantieren. "So wie bisher kann es nicht weitergehen. Mit einem Defizit von 200 Mio. Euro hat sich die Wiener Kasse zu einem Fass ohne Boden entwickelt." so der ÖAAB-Spitzenkandidat für die Wiener AK-Wahl.

Utl.: Gegen Beitragserhöhungen

Eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge lehnte er in diesem Zusammenhang kategorisch ab. "So etwas von den Beitragszahlern in der jetzigen Situation zu fordern ist sozialpolitischer Wahnsinn, eine solche Maßnahme wäre ein vollkommen falsches Signal," schloss AK-Vizepräsident Gajdosik.

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