ÖAMTC: Dem Lkw-Ausweichverkehr Riegel vorschieben

Fahrverbote für Lkw über 3,5 Tonnen müssen konsequent kontrolliert werden

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Vielerorts haben sich die Befürchtungen durch die Einführung der Lkw-Maut im hochrangigen Netz bestätigt", so ÖAMTC-Verkehrsexperte Roman Michalek zum Problem der Lkw-Ausweichstrecken. Das Land Niederösterreich setzt dem Ausweichverkehr eine wirksame Maßnahme entgegen und verhängt Durchfahrverbote für Lkw über 3,5 Tonnen auf fünf besonders beliebten Ausweichrouten. "Die Exekutive ist aufgefordert, diese Ausweichrouten konsequent zu kontrollieren, damit diese Durchfahrtsverbote auch eingehalten werden", erklärt der Verkehrsexperte.

In allen anderen Bundesländern vermisst der Club wirksame Konzepte. So leiden beispielsweise die Anrainer der Friesacher Bundesstraße (B 317) zwischen Judenburg und Klagenfurt sowie die Bevölkerung an der Fernpass Bundesstraße (B 179) noch immer unter dem Transitverkehr. Dieser hat sich erst durch die Einführung der Lkw-Maut auf das untergeordnete Netz verlagert. Michalek fordert daher: "Der Lkw-Fernverkehr soll aus Sicherheits- und Umweltgründen möglichst nur auf den dafür ausgebauten Autobahnen und Schnellstraßen abgewickelt werden. "

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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