Schabl: Keine Schließung von NÖ Spitälern wegen Bundes-Finanzdebakel

ÖVP-Finanzstaatssekretär Finz stellt NÖ-Spitalsstandorte in Frage; Strikte Absage von NÖ Gesundheitsreferent

St. Pölten, (SPI) - Jetzt scheint die Katze aus dem Sack! ÖVP-Finanzstaatssekretär Alfred Finz stellt in einem Artikel der heutigen Ausgabe des "Kurier" ganz eindeutig niederösterreichische Spitäler und soziale Einrichtungen in Frage. "Das Ansinnen der ÖVP, Spitalsstandorte in Niederösterreich wegen des Bundes-Finanzdebakels zu schließen, wie dies beispielsweise bei den Standorten Korneuburg oder Stockerau angesprochen wird, ist strikt zurückzuweisen. Zum einen scheint der VP-Finanzstaatsekretär fern jeden Strukturwissens über die Organisation - Korneuburg und Stockerau sind ja als Verband schließlich ein Krankenhaus an zwei Standorten - zu agieren, zum anderen sind ihm die entsprechenden Versorgungsaufträge offensichtlich völlig unbekannt", so Niederösterreichs Gesundheitsreferent Landesrat Emil Schabl.****

Die Aussage der ÖVP, auch bei Altersheimen und damit Pflegeeinrichtungen "einzusparen" negiert ebenso völlig die demographische Entwicklung der Bevölkerung. Immer mehr Menschen werden Dank unseres Guten Gesundheitssystems und der flächendeckenden Versorgung immer älter, naturgemäß steigt damit auch der Pflegebedarf. "Hier einzusparen und pflegebedürftige Menschen im Stich zu lassen negiert damit völlig die soziale Verantwortung der Gesellschaft. Was will die ÖVP? Ältere Menschen auf die Straße schicken?", so Schabl weiter. An die Adresse des VP-Finanzstaatssekretärs äußert der NÖ Gesundheitsreferent ebenso eine klare Aufforderung. Schabl: "Finz soll sich endlich um die ‚Zerstörungswut' seiner Wiener Parteikollegen im Hauptverband der Sozialversicherungsträger kümmern. Diese drängen mit ihrer Blockadehaltung die Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung an den Rand des Abgrunds, Barzahlung könnte schon bald beim Arztbesuch Realität werden. Eine derartige Entwicklung werden wir in Niederösterreich nicht zulassen", so Schabl abschließend. (Schluss) fa

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