Asyl-Vereinbarung im Rechtsausschuss

Quartiere für 620 Asylwerber gesichert

Bregenz (VLK) – Die Asyl-Grundversorgungsvereinbarung
zwischen Bund und Ländern wurde heute, Mittwoch, im
Rechtsausschuss des Vorarlberger Landtages behandelt und
einstimmig beschlossen. Laut Sicherheitslandesrat Erich
Schwärzler konnten mit dem Bund in den letzen Wochen
wichtige Fragen, wie die Einrechnung der Landesbetreuung in
die Bundesquote und die Zuweisung der Asylanten, geklärt
werden. ****

Laut der Grundversorgungsvereinbarung entfällt auf
Vorarlberg mit 4,37 Prozent eine Quote von 689 Asylwerbern;
400 werden derzeit im Lande betreut. Nach Auskunft von Caritas-Direktor Peter Klinger stehen im Laufe des Mai
zusätzliche Quartiere für 220 Personen zur Verfügung.
Erfreulich ist, dass die Galina-Kaserne ebenfalls für 70
Asylanten zur Verfügung steht. Somit fehlen zur Erfüllung
der Gesamtquote noch 70 Plätze, weshalb noch weitere
Quartiere vor allem im Unterland gesucht werden. Laut
Landesrat Schwärzler steht Vorarlberg zu seiner Zusage,
dass bei Nichterfüllung der Quote die Ausgleichszahlung für
die Gesamtquote geleistet wird.

Der Sicherheitslandesrat stellt einmal mehr klar, dass
die Asylwerber in Vorarlberg ein Gastrecht haben und sich selbstverständlich an die Gesetzgebung zu halten haben. Mit
der Caritas hat das Land Vorarlberg laut Schwärzler einen zuverlässigen und erfahrenen Partner, somit sei auch die
Qualität der Unterbringung und Betreuung gesichert.
(gw,nvl)

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