Gehrer: Schlechter politischer Stil von sozialistischen Frauen

Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein, Heide Simonis, soll sich entschuldigen

Wien, 28. April 2004 (ÖVP-PD) Die unter der Gürtellinie liegenden Aussagen von Heide Simonis, Barbara Prammer und anderen Genossinnen seien auf das Schärfste zurückzuweisen, sagte heute, Mittwoch, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. "Es zeugt von einem schlechten politischen Stil, wenn sozialistische Politikerinnen eine Kandidatin, die bei der Bundespräsidentenwahl knapp nicht gewonnen hat, mit Häme überschütten", so die Ministerin. ****

Die Qualifikationen von Dr. Benita Ferrero-Waldner seien ausgezeichnete. Nie habe es eine Kandidatin mit besseren Voraussetzungen für das Amt des Bundespräsidenten gegeben, stellte Gehrer klar. "Zählt man die Stimmen all jener Frauen, die einmal für das höchste Amt im Staat kandidiert haben, zusammen, sind diese gemeinsam immer noch geringer als jene, die die Außenministerin bei dieser Wahl erzielen konnte."

Die sozialistischen Politikerinnen in Österreich und in Deutschland hätten offenbar "Parteibrillen" auf, daher gebe es weder Fairness, noch das Bewusstsein für ein angeblich gemeinsames Anliegen, nämlich qualifizierte Frauen für wichtige Positionen zu unterstützen, so die Ministerin. "Das Anliegen dieser SPÖ- und SPD-Politikerinnen scheint sich auf das Motto 'Hauptsache unser Mann gewinnt' zu beschränken, auch wenn eine Frau genauso gut qualifiziert wäre", stellte Gehrer fest.

Es wäre angebracht, dass Simonis, Prammer und Genossinnen sich entschuldigen und damit zeigen, dass Frauen doch einen anderen Stil und mehr Niveau in der Politik umsetzen wollen, so die Ministerin abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0004