STUMMVOLL: STEUERENTLASTUNG IST WICHTIGER SCHRITT FÜR DEN ARBEITS- UND WIRTSCHAFTSSTANDORT

Heute Nachmittag erneut Beratungen zum Steuerreformgesetz 2005 im Finanzausschuss

Wien, 28. April 2004 (ÖVP-PK) Die Steuerentlastung ist ein wichtiger Schritt für den Wirtschaftsstandort. Sie sichert Arbeitsplätze, Einkommenschancen und soziale Sicherheit. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Klubobmannstellvertreter ÖVP-Finanzsprecher Dkfm. Dr. Günter Stummvoll, Obmann im Finanzausschuss, anlässlich des heutigen Finanzausschusses, der die am 20. April vertagten Verhandlungen zum Steuerreformgesetz 2005 wieder aufnimmt. ****

"Beide Etappen der Steuerreform sollen eine Nettoentlastung der Einkommensbezieher und Unternehmer von drei Milliarden Euro oder 1,3 Prozent des BIP ermöglichen. Es ist dies die größte Steuerentlastung in der Geschichte der Zweiten Republik. Damit wird dem Wunsch der Österreicher, weniger Steuern zu zahlen, voll Rechnung getragen", so der ÖVP-Finanzsprecher. Gegenfinanzierung gebe es praktisch keine.

"Die Entlastung und Vereinfachung des Steuertarifs im Volumen von 1,1 Milliarden Euro bewirkt, dass von 5,9 Millionen Steuerpflichtigen 2,55 Millionen ab 1.Jänner 2005 keine Lohn- und Einkommensteuer zahlen müssen." Zusätzlich sei eine Einkommensstärkung für Familien gegeben, verwies Stummvoll unter anderem auf die Einführung eines Kinderzuschlags bei Alleinverdienern bzw. -erhaltern und die Anhebung der Zuverdienstgrenze und der Pendlerpauschale.

Die Steuerentlastung habe auch für den Arbeits- und Wirtschaftsstandort Österreich große Impulse. "Sie stärkt die Investitionen und schafft Arbeitsplätze", verwies der ÖVP-Abgeordnete auf den europäischen Steuerwettbewerb. Die Absenkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25 Prozent sei ein großer Sprung und habe gemeinsam mit der bereits mit 1. Jänner 2004 in Kraft getretenen Regelung des halben Steuersatzes für nicht entnommene Gewinne die Stimmung in der Wirtschaft unglaublich positiv beeinflusst. "Damit wird Österreich in die erste Liga der attraktiven Wirtschaftstandorte katapultiert. 83 Prozent aller GesmbHs in Österreich haben weniger als 20 Mitarbeiter. Diese werden zu 60 Prozent von der KÖST-Entlastung profitieren." Der Finanzsprecher wies zudem auf die Einführung einer attraktiven Gruppenbesteuerung hin.

Diese steuerliche Entlastung sei ein konsequenter Schritt dafür, bis 2010 eine Steuer- und Abgabenquote von 40 Prozent zu erreichen. 2004 betrage die Quote 43,4 Prozent, mit dieser Reform im nächsten Jahr 42,3 Prozent. "Damit liegen wir genau im Plan", betonte Stummvoll abschließend.
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