FP-Madejski kritisiert Standort der geplanten Volksgarage in Hietzing

Massives Ansteigen des Individualverkehrs vorprogrammiert

Wien, 28.04.04 (fpd) – Die im Bereich der Auhofstraße in Wien-Hietzing geplante Volksgarage wird von den Wiener Freiheitlichen abgelehnt, da der Standort denkbar ungeeignet ist und für ein weiteres Ansteigen des ohnehin massiven Individualverkehrsaufkommen in diesem Bereich sorgen wird. Zudem habe für dieses Projekt eine Anlassgesetzgebung Platz gegriffen, die zeige, dass aus dem Wiener Flächenwidmungsskandal keine Lehren gezogen wurden, sagte der Verkehrsprecher der Wiener Freiheitlichen LAbg. Dr. Herbert Madejski im Rahmen der heutigen Gemeinderatsdebatte zur Kreditvergabe für besagtes Projekt.

Die Situation in der verkehrsmäßig schon jetzt extrem belasteten Gegend Auhofstraße/Braunschweiggasse/Dommayergasse werde durch die Realisierung der Garage weiter verschlechtert. Zusätzlich sei beim Bau von Volksgaragen vorgesehen, dass im Oberflächenbereich der Garage Stellplätze verschwinden. So seien statt Schräg- dann Längsparkplätze vorgesehen, warnte Madejski.

Die prekäre Verkehrsituation werde also durch die Volksgarage nicht verbessert sondern ganz im Gegenteil verschlechtert. Darum sprechen sich die Freiheitlichen für ein eingeschossiges Parkdeck mit ca. 150 Stellplätzen über dem Wienfluss und der U-Bahn im Bereich zwischen Hietzinger Kai 1-3 und Steinitzhof aus. Die Vorteile dieses Standortes wären etwa die Verdrängung des Individualverkehrs aus dem Hietzinger Zentrum, eine geringen Belastung der Bevölkerung in der Bauphase sowie die problemlose Zu- und Abfahrt, erklärte Madejski abschließend. (Schluß)am

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