WITTAUER: Eindrucksvolle Bilddokumente zum Schächten

Übereinstimmende Positionen der Freiheitlichen mit anerkannten Religionsführern im Libanon

Wien, 2004-04-28 (fpd) - In seiner heutigen Pressekonferenz in Wien präsentierte der freiheitliche Tierschutzsprecher Klaus Wittauer eindrucksvolles Filmmaterial zum Thema "Schächten" und Tiertransporte. Bei einem viertägigen Aufenthalt im Libanon wurde ausführlich über die Methoden des Schlachtens recherchiert.****

Mit Schrecken musste man feststellen, dass die meisten der über 200.000 importierten Tiere aus Europa stammen. In dem Filmdokument wird das eindrucksvoll durch die Aufnahme der Ohrenmarken dokumentiert. Jeder Betrachter konnte sehen, wie grausam das Schächten (Schlachten ohne Betäubung) in der Realität ist. Drei Minuten Tierleid konnten die meisten Teilnehmer dieser Pressekonferenz nur schwer ertragen. Im Gegensatz zu diesen erschreckenden Bildern war klar erkennbar, dass bei der Schlachtung mit vorangehender Betäubung, die mit eigens entwickelten Geräten auch im Libanon durchgeführt wird, dem Tier keine unnötigen Qualen zugefügt werden.

Im Interview mit Ayatollah Mohammed Hussein Fadlaallah, einem der höchsten schiitischen Religionsführer und religiösem Berater der Hisbollah wurde eine große Übereinstimmung mit den Positionen der Freiheitlichen festgestellt. Der Islam ist laut seinen Ausführungen eine sehr tierfreundliche Religion, bei der Tierquälerei verurteilt wird. Betäubung vor dem Schlachten wird nicht nur befürwortet, sondern außerordentlich begrüßt. Beim rituellen Schlachten soll der Tod durch Ausbluten eintreten. Das ist mit einer ordnungsgemäßen Betäubung auch gewährleistet. Ebenso konnte in einem weiteren Gespräch mit dem Drusen-Religionsführer keine Auffassungsunterschiede hinsichtlich der rituellen Schlachtung festgestellt werden.

"Wir Freiheitlichen wollen damit erreichen, dass auch das Schächten in der Tierschutzdebatte seriös behandelt wird - ohne ideologischen Unterstellungen. Der jahrelange Kampf der Freiheitlichen in den Ländern für die Abschaffung dieser Tierquälerei kann nicht damit enden, dass in einem bundesweiten Tierschutzgesetz das Schächten erlaubt ist. Wir Freiheitlichen lehnen diese Tierquälerei aufs Schärfste ab und werden einem Tierschutzgesetz nur dann zustimmen, wenn ein dauerhaftes Verbot des Schächtens gewährleistet ist", so der freiheitliche Tierschutzsprecher abschließend. (Schluß)

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