VP-Hahn: SPÖ-Wien beweist, dass Chaos durch Nichtstun entstehen kann

Schlechte Performance des Wiener Gesundheitswesen und der Wiener Gebietskrankenkasse ändern nichts am Reformunwillen der SPÖ-Wien

Wien (VP-Klub): "Die derzeitige Chaos-Gesundheitspolitik der SPÖ-Wien entsteht durch nachhaltiges Nichtstun. Selbst der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) fällt durch Reformunwillen auf, obwohl 'seine' Krankenkasse die schlechteste Performance aller Kassen in den letzten Jahren abliefert", kritisierte der Gesundheitssprecher der ÖVP-Wien Stadtrat Johannes Hahn in der heutigen Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderates. Bittner erinnere an frühere Konsumfunktionäre.

Der Zustand, dass die Wiener Bevölkerung für einen Arztbesuch selbst zahlen müsse, werde nicht eintreten. Man muss aber auch die Kritik an der Wiener Gebietskrankenkasse durch den Hauptverband sehr ernst nehmen.

Es könne nicht sein, dass 20% der österreichischen Bevölkerung 50% des Gesamt-Defizits aller Krankenkassen ausmache. "Dieser Kassenvertrag ist zwar ein denkbar schlechter Anlass, auf die enormen Probleme im Wiener Gesundheitswesen hinzuweisen", meinte Hahn und forderte eine diesbezüglich bessere begleitende Kommunikation. "Aber die WGKK produziert einen täglichen Abgang von 590.000 Euro. Das Defizit steigt um 15 bis 18 Prozent pro Jahr. Und die WGKK leistet sich ein eigenes Spital mit Personalkosten, die um über 50% der Gemeindespitäler liegt", kritisierte der Gesundheitssprecher weiter.

Reformen und Mitteloptimierung vor Betragserhöhungen als Ziel für die WGKK

"Es gibt ein klare Botschaft der ÖVP-Wien an die SP-Verantwortlichen im Gesundheitsbereich: Notwendige Reformen sind endlich umzusetzen, Beitragserhöhungen sind nicht zielführend, sondern das Optimierungspotential in der Wiener Gesundheitsversorgung ist auszuschöpfen", forderte Hahn abschließend und betonte, dass es der ÖVP-Wien nicht um eine Netto-Einsparung im Gesundheitsbereich gehe, sondern um einen optimierten Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel.

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