GPA-Jugend Woschitz: Bin stolz, eine "Emanze" zu sein!

Wien (GPA/ÖGB). (OTS) - =

Empört zeigt sich Frau Ferrero-Waldner
darüber, dass die "linken Emanzen" ihr den Sieg verdorben hätten. "Womit sie recht hat", bestätigt ihr Theres Woschitz, die Bundesfrauenbeauftragte der GPA Jugend. "Es ist schließlich keine Schande, eine Emanze zu sein", so Woschitz weiter. Das Wort Emanze komme immerhin von "sich emanzipieren", was soviel bedeute wie Gleichberechtigung, Selbständigkeit und Unabhängigkeit anstrebend. Woschitz ist daher "stolz, eine Emanze zu sein".++++

Viele Frauen haben Heinz Fischer ihre Stimme gegeben, weil sie der Ansicht waren, dass Frau Ferrero-Waldner nie Frauenangelegenheiten unterstützt, geschweige denn, sich für diese aktiv eingesetzt habe, so Woschitz. So habe Ferrero als "moderne, aufgeschlossene Frau" weder das Frauenvolksbegehren unterschrieben, noch in ihrer Position als Außenministerin jemals Frauen gefördert. Heinz Fischer habe sich immer schon für die Gleichstellung von Frauen und Männern eingesetzt und in seinen bisherigen politischen Tätigkeiten dies auch bewiesen. "Daher habe ich meine Stimme auch Dr. Heinz Fischer gegeben", erklärt Woschitz.

Frau Ferrero-Waldner habe im Zuge ihres Wahlkampfes stark auf die Tatsache gesetzt, dass sie eine Frau ist. "Eine Frau zu sein ist zu wenig, um bei Frauen im Präsidentschaftswahlkampf zu punkten. Für viele Frauen war nicht nur das Geschlecht, sondern die vielen sozialen Verschlechterungen, die im Besonderen Frauen betroffen haben und auch von Ministerin Ferrero-Waldner mitbeschlossen wurden, entscheidend", so Woschitz abschließend.

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