Grenzüberschreitende Kooperation der Jungen Industrie Österreich

Confederation of Young Manufacturers Alpe Adria (CYMAA) sieht in der Triest Expo 2008 große Chancen - Alpe Adria Region rückt ins internationale Rampenlicht

Wien (OTS) - Die erste Hürde ist bereits geschafft. Italien hat sich dafür entschieden, Triest beim "Bureau International Des Expositions (BIE)" als Kandidatenstadt zu nominieren. Die Schau soll unter dem Motto "Mobilità della Conoscenza" (Mobilität des Wissens) stehen. Die CYMAA (Confederation of Young Manufacturers Alpe Adria, Dachorganisation der Jungen Industrie für Kärnten, Steiermark, Friaul und Slowenien) hat sich am vergangenen Wochenende bei einem Treffen entschieden, die Bewerbung zu unterstützen. Die jungen Industriellen aus Österreich (Steiermark und Kärnten), Friaul und Slowenien, sehen darin die einmalige Chance die Alpe Adria Region international ins Rampenlicht zu stellen.

Gemeinsames Ziel: Kooperation der Regionen

Christoph Kulterer, Vorsitzender der Jungen Industrie Kärnten und gleichzeitig Vizepräsident der CYMAA, verspricht sich davon auch eine stärkere Zusammenarbeit der Regionen. Bis jetzt beschränke sich die Kooperation noch eher auf die Bereiche Kultur und Bildung. Der produzierende Sektor hinke - wie man etwa anhand der laufenden Projekte im Rahmen des EU-Programms INTERREG ablesen könne -hinterher. Ein gemeinsames Ziel wie die Expo 2008 in Triest könne hier viel bewirken. Die Stadt eigne sich deshalb so gut, weil sie ihre Wurzeln in allen drei Kulturkreisen habe.

Martin Ohneberg, Vorsitzender der Jungen Industrie Österreich, bekräftigte, dass sich gerade die Nachwuchsorganisationen der Industrie besonders um grenzüberschreitende Zusammenarbeit kümmern, weil im Überwinden der alten Grenzen die wirtschaftliche Zukunft für ein wachstumsorientiertes Europa liege.
Das Thema "Mobilität des Wissens" betreffe die junge Generation in besonderer Art und Weise - die Europäische Union habe sich ja bis 2010 das Ziel gesetzt, der stärkste bzw. größte Wirtschaftsraum auf Basis einer wissensbasierten Gesellschaft zu werden.

Expo bewirkt Infrastrukturausbau

Die Junge Industrie hat darauf hingewiesen, dass gerade eine Weltausstellung für den Ausbau der wichtigen Infrastruktur von großer Bedeutung ist. Hätte sich Wien Anfang der 90er Jahre entschieden, die EXPO im Jahr 1995 durchzuführen, würde die Verbindung (Infrastruktur) in unsere Nachbarländer heute sicherlich anders ausschauen und wir müssten heute nicht verspätet die notwendigen Investitionen durchführen.

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