Kukacka: Österreich wird bis 2010 unter den Top-Five der Innovationsländer Europas liegen!

Staatssekretär eröffnet TIZ-Technolgie- und Innovationszentrum St. Florian in Oberösterreich

Wien, 28. April 2004 (OTS) „Österreich ist nach den neuesten Berechnungen der Statistik Austria am besten Wege mit einer Forschungsquote von 2, 27 Prozent innerhalb der Top-Five der Innovationsländer Europas zu liegen. Die dafür nötigen Weichenstellungen hat im Herbst 2003 die Bundesregierung mit einem weiteren Offensivprogramm mit zusätzlichen 600 Millionen Euro für die Jahre 2004 bis 2006 und der jährlich mit 125 Millionen Euro für F& E – Mittel dotierten Nationalstiftung gesetzt“, sagt heute, Mittwoch, Verkehrsstaatssekretär Kukacka im Rahmen der Eröffnung der Ausbaustufe III des TIZ-Technolgie- und Innovationszentrum St. Florian in Oberösterreich. Eine der führenden Regionen Europas in den Bereichen Technologie, Ausbildung und Beschäftigung sei Oberösterreich. Damit habe Oberösterreich die besten Voraussetzungen, sich als europäische Spitzenregion des 21. Jahrhunderts zu positionieren, so Kukacka. ****

Die Nationalstiftung, die vor kurzem errichtet wurde und sich unter anderem aus Mitteln der ÖNB speist, stelle einen Quantensprung in der österreichischen Technologiepolitik dar. Damit werde eine lange Forderung der Wirtschaft umgesetzt und eine langfristige Planungssicherheit gewährleistet. Weiters wurde der Forschungsfreibetrag auf 25 Prozent und die Forschungsprämie auf 8 Prozent angehoben. Das bedeute zusätzliche 1,2 Milliarden Euro für Österreichs Forschung bis zum Jahr 2006, führte Kukacka aus.

Die Errichtung von Impulszentren habe sich in Österreich äußerst bewährt. Impulszentren stellen die geeignete Infrastruktur zur Bewältigung der unterschiedlichsten Aufgaben zur Verfügung. Diese reichen von der Aufwertung von Problemstandorten bis hin zur Förderung von Hochtechnologie und Firmengründungen und stellen somit eines der wichtigsten Instrumente moderner Technologiepolitik dar. „Technolgie- und Innovationspolitik, mit einem Schwerpunkt auf Standortsicherung ist die Basis einer modernen Wirtschaftspolitik. Die Bundesregierung setzt mit dem Offensivprogramm für die Forschung die richtigen Schritte für ein künftiges Wirtschaftswachstum“, so Kukacka.

„Dass die oberösterreichische Technologieszene äußerst erfolgreich ist, zeigt sich nicht zuletzt an der engen Zusammenarbeit Oberösterreichs mit dem Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie“, betont der Staatssekretär. Diese Zusammenarbeit zeige sich an einer Reihe erfolgreicher Infrastrukturprojekte und an der starken Beteiligung an Programmen des Ministeriums wie Kplus (Kompetenzzentren) und REGplus (Regionale Impulsförderung).

Vier von insgesamt 18 Kplus Zentren befinden sich in Oberösterreich (LCM Linz Center of Competence in Mechatronics, LKR Leichtmetallzentrum Ranshofen, SCCH Software Competence Center Hagenberg, WOOD Wood Composites & Chemistry Competence Center), eines von fünf AplusB Zentren (tech2b) und sieben von 20 Projekten der letzten Ausschreibung des FHplus- Impulsprogramms Fachhochschulen-Wirtschaft werden ebenfalls in Oberösterreich umgesetzt. „Die Ausbaustufe III des TIZ - Technologie- und Innovationszentrum St. Florian bildet den Abschluss der endgültigen Umstrukturierung eines veralteten grundstofforientierten Standortes der traditionellen metallverarbeitenden Industrie in einen modernen, bestens ausgestatteten Standort für technologieintensive Unternehmen“, schloss Kukacka.

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