Serles zu U-Kommission: Rieder muss konkret auf Fragen der Kommissionsmitglieder antworten!

Ex-Gesundheitsstadtrat für ausschweifende Wortmeldungen bekannt – Vorsitzender Hofrat Dr. Körber gefordert

Wien, 2004-04-28 (fpd) – Der Vorsitzende der freiheitlichen Mitglieder in der Untersuchungskommission zum Lainz-Skandal, FP-Gemeinderat Dr. Wilfried Serles, forderte heute den ehemaligen Gesundheits- und jetzigen Finanzstadtrat Dr. Sepp Rieder auf, am Donnerstag die Fragen der Kommissionsmitglieder konkret zu beantworten. „Wir wollen keine langatmigen Erklärungen und Selbstbeweihräucherungen sondern klare Antworten auf unsere Fragen“, so Serles. ****

Der FP-Mandatar wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Rieder für seine ausschweifenden Wortmeldungen in Ausschuss-, Gemeinderats-, und Landtagssitzungen bekannt sei. „Der Vorsitzende, Hofrat Dr. Karlhans Körber, ist daher gefordert, penibel darauf zu achten, dass sich der Ex-Gesundheitsstadtrat nicht in allgemeine Ausführungen flüchtet und die Untersuchungskommission weiterhin den Charakter einer harmlosen Polit-Talkshow besitzt.

Zum Inhaltlichen sagte Serles vor der mit Spannung erwarteten Befragung, dass er sich insbesondere Aufklärung darüber erwarte, wieso der ehemalige SPÖ-Gesundheitsstadtrat und jetzige Finanzstadtrat Dr. Sepp Rieder trotz des klaren Wunsches der damals für die Prüfung zuständigen MA47 in all seinen Amtsperioden niemals im Traum daran gedacht habe, die städtischen Pflegeheime zu überprüfen. „Hier liegt der Verdacht nahe, dass die großen Versäumnisse auf die Amtszeit von Rieder zurückzuführen sind und dieser einer der politisch Hauptverantwortlichen für die mangelnden Kontrollen der öffentlichen Pflegeheime ist“, betonte Serles abschließend. (Schluss) lb

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