Umweltschutz durch neue Arbeitsplätze

Der künftige Umgang mit Elektro(nik)schrott in Österreich

Wien (OTS) - Sozialökonomische Betriebe wie das R.U.S.Z und das D.R.Z stellen längst unter Beweis, dass sie Vorreiter auf dem unvermeidlichen Weg in eine nachhaltige Wirtschaft sind. Sie schaffen Arbeitsplätze, indem sie Umweltschutz praktizieren - und das in einer Zeit, wo Arbeitsplätze immer kostbarer werden.

Erstmals bietet sich nun die große Chance für die Sozialwirtschaft, ihren volkswirtschaftlichen Nutzen unter Beweis zu stellen, nämlich bei der umweltgerechten Entsorgung von Elektroaltgeräten (EAG), zu denen Importeure und Hersteller ab 13. 8. 2004 auch in Österreich verpflichtet sind. Der Entwurf zur Abfallbehandlungspflichten VO (erster Schritt der nationalen Umsetzung der EAG-Richtlinie der EU), ermöglicht der Sozialwirtschaft in Österreich, aber auch in allen anderen 25 Mitgliedsstaaten der EU ein zusätzliches Geschäftsfeld.

Warum gewährleisten Menschen, die in den ersten Arbeitsmarkt schwer vermittelbar sind, nach guter Einschulung besseren Umweltschutz als technische aufwändige Anlagen der Entsorgungsindustrie?

Warum kann die Umsetzung der EAG-Verordnung nur mit Hilfe der Sozialwirtschaft funktionieren?

Und warum sollte Österreich ein Ministerium für Sozialwirtschaft einrichten?

Über diese Fragen diskutieren

  • Dr. Ingeborg Friehs, AMS Wien
  • Mag. Werner Hochreiter, Bundesarbeitskammer
  • Mag. Georg Fürnsinn, Lebensministerium
  • Berthold Schleich, GF ARGE Müllvermeidung und Koordinator RepaNet
  • Sepp Eisenriegler, GF R.U.S.Z und D.R.Z, Vizepräsident RREUSE (Dachverband der EU-Sozialwirtschaft)

Podiumsdiskussion mit Medienbeteiligung
am 29. 04. 2004
von 10:00 - 12:00 Uhr
im Demontage- und Recycling-Zentrum D.R.Z, Vogtgasse 29, 1140 Wien

Sepp Eisenriegler

Rückfragen & Kontakt:

Sepp Eisenriegler
Geschäftsführer des Reparatur- und Service-Zentrums R.U.S.Z
und des Demontage- und Recycling-Zentrums D.R.Z
Tel.: 0664 263 09 91

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