Schüssel: Kunst und Kultur sind maßgebliche Parameter für den Ruf Österreichs in der Welt

Verleihung des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, I. Klasse an Dr. Peter Radel

Wien (OTS) - In Anwesenheit von Bundesministerin Elisabeth Gehrer, dem Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes Karl Korinek und Medienstaatssekretär Fanz Morak überreichte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel heute an Dr. Peter Radel das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, I. Klasse. In seiner Laudatio würdigte der Bundeskanzler Peter Radel als eine "Persönlichkeit von seltenem Format". Schüssel: "In seiner Person vereinigen sich ein scharfer Juristenverstand und ein großes kaufmännisches Talent mit einer Liebe zur Kunst, vor allem zur Musik und einem perspektivischen Denken, was die Zukunft des Medienstandortes Österreich betrifft. In seinen beiden Welten, der Kunstwelt und der Medienwelt war und ist Peter Radel ein Kenner und Könner, dem unser Land zu großem Dank verpflichtet ist. So wie seine berufliche Tätigkeit von bedingungsloser Hingabe zu Perfektion gezeichnet war, so setzt sich Peter Radel auch jetzt uneingeschränkt für die ihm übertragenen Aufgaben im Kunstleben unseres Landes mit viel Elan ein. Peter Radel ist ein Patriot, der weiß, dass Kunst und Kultur zu den maßgeblichen Parametern für den Ruf Österreichs in der Welt zählen."

In seiner Replik dankte Peter Radel nicht nur für die hohe Auszeichnung, sondern würdigte auch die österreichische Kulturpolitik. Radel: "Österreich ist eine Kulturweltmacht, auch wenn es sich dieses Umstandes nicht immer bewusst ist. Wir verfügen über Weltmarken wie die Staatsoper, das Burgtheater, die Symphoniker und die zahlreichen Festspiele. Wir sind tatsächlich internationale player der Kultur. Wir sollen daher nicht nur unser kulturelles Erbe verwalten, sondern auch in Zukunft dieses Erbe pflegen und als Ausgangspunkt für Neues nützen."

Der Jurist Peter Radel absolvierte seine Ausbildung zum Richter und trat 1967 ins Justizministerium ein, wo er zum Sekretär des parteiunabhängigen Justizministers Hans Klecatsky avancierte. Die Familienrechtsreform der Regierung Klaus trägt seine Handschrift. 1973 wechselte er zum ORF, wo er bald als der Experte für alle Fragen des Urheberrechts galt. 1979 wurde er zum ORF Generalsekretär bestellt, 1986 zum kaufmännischen Direktor.
Seit 1999 ist Peter Radel Mitglied des Aufsichtrates der Bundestheater, mit der Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden. Darüber hinaus gehört er seit 2000 als Vertreter des Bundes dem Aufsichtsrat der Salzburger Festspiele an. Schließlich ist er auch als Rechtsberater für die Wiener Philharmoniker tätig und Staatskommissär in der Verwertungsgesellschaft Rundfunk (VGR).

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