Lopatka: Scheinheilige SPÖ predigt Wasser und trinkt Wein

Frage der Zeit, bis Druck auf Gusenbauer wieder steigt

Wien, 27. April 2004 (ÖVP-PK) "Wie sich erst kürzlich beim FPÖ-Hearing von Heinz Fischer gezeigt hat, betreibt die SPÖ auf Bundesebene formal ihre Aus- und Abgrenzungspolitik gegenüber der FPÖ, wenn es machtpolitisch ins Konzept passt, schlägt man gleichzeitig einen gegenteiligen Kurs ein", so ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka heute, Dienstag. ****

"Entweder man hat den Zick-Zack-Kurs von Gusenbauer zur Parteilinie erklärt, oder die Stimme des intern schwer unter Beschuss geratenen Parteivorsitzenden wird über die Grenzen Wiens hinweg gar nicht mehr gehört bzw. ernst genommen", so der ÖVP-Generalsekretär. Dabei verwies er besonders auf das politische Vorgehen der SPÖ in Kärnten und Vorarlberg. "Wenn mit dem Wissen Gusenbauers der ehemalige SPÖ-Landessekretär Franz Großmann auf der EU-Liste der Freiheitlichen auftaucht, dann schweigt die SPÖ und in Vorarlberg hat die SPÖ auch gemeinsam mit der FPÖ gegen AK-Präsident Josef Fink gestimmt", so Lopatka.

"Wer Wasser predigt und Wein trinkt, darf sich nicht wundern, wenn er dabei seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt. Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis die Kritik an Gusenbauer, der gehofft hat, sich nach dem Wahlsieg Fischers eine kleine Verschnaufpause gönnen zu können, wieder lauter wird", so Lopatka abschließend.

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