Gaal fordert von Bundesregierung Aus für Kampfflugzeuge!

Eurofighter Kauf teuerste Fehlentscheidung der Zweiten Republik!

Wien (SK) Als teuerste Fehlentscheidung der Zweiten Republik bezeichnete Dienstag SPÖ-Wehrsprecher Anton Gaal den Eurofighter-Kauf der schwarz-blauen Regierung. "Je mehr Details zum Vorschein kommen, desto deutlicher wird, wie fahrlässig die Regierung mit Steuergeldern umgeht", so Gaal, der die Bundesregierung aufforderte, schnellstens alle Schritte zu unternehmen um den Beschaffungsvorgang umgehend zu stoppen. ****

Anders als in Zeiten des Kalten Krieges sei Österreich von befreundeten Staaten, die darüber hinaus in weniger als einer Woche ebenfalls der EU angehören werden, umgeben. Weit und breit sei kein Staat erkennbar, der Österreich militärisch bedrohe. Daher bestehe sicherheitspolitisch keine Notwendigkeit teure, unfinanzierbare Kampfjets anzuschaffen. Der Ankauf der Kampfflugzeuge wird mehr als zwei Milliarden Euro kosten. Die Kosten für Betrieb und Instandhaltung betragen ein Vielfaches.

Doch weder die Kritik von Experten noch des Rechnungshofes am Procedere der Entscheidung wurde von der schwarz-blauen Regierung ernst genommen. Direkt schon als "originell" könne man die Variante, dass bis zur Lieferung des ersten Eurofighters ausgerechnet jene F-5-Uralt Flugzeuge, die vor 20 Jahren aufgrund schwacher Leistung im Zuge der Drakenbeschaffung ausgeschieden wurde, um teures Geld ausgeborgt werden sollen", so Gaal.

Gespannt ist der SPÖ-Wehrsprecher auch auf die Antwort Bundesminister Platters, was er zu einer Produktionsunterbrechung oder gar einem Produktionsstopp (Quelle Handelsblatt vom 26. April 2004) habe. Gaal appellierte abschließend an die Bundesregierung und allen voran Minister Platter, einer Diskussion nicht weiter auszuweichen und den Beschaffungsvorgang zu stoppen. (Schluss) ns/mm

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