H.P. Martin: Bis zu 100.000 Euro Körberlgeld für EU-Mandatare

Martins Kandidatur bei EU-Wahl am 13. Juni scheint fast fix.

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner am Mittwoch erscheinenden Ausgabe neue Auszüge aus den spektakulären EU-Aufzeichnungen des Ex-SP-Spitzenkandidaten und EU-Rebellen Hans-Peter Martin. Dabei erweist sich, dass der EU-Skandal noch weitaus größer ist als bisher bekannt. Martin: "100.000 Euro extra netto zusätzlich pro Jahr an Einkommen für EU-Abgeordnete sind gut möglich. Das zeigt wie betriebs- und spesenblind viele im EU-Parlament geworden sind." Martin weiter: "Bei kostenehrlicher Abrechnung ihrer Aufwendungen müssten die EU-Abgeordneten auf 50 Millionen Euro jährlich verzichten."

Neben weiteren Privilegien existiert, so Martin, ein lukratives Zusatzpensionssystem für EU-Abgeordnete. Zitat aus Martins EU-Tagebuch: "Bei einem Eigenbetrag von 800 Euro monatlich sind bereits nach einer einzigen Wahlperiode, also nach fünf Jahren, 1.600 Euro Rente zu erwarten, die ab dem 60. Lebensjahr ausbezahlt wird."

Mehrere österreichische EU-Abgeordnete haben sich für diese massiv subventionierte Zusatzversorgung, die unabhängig von Pensionszahlungen in Österreich ausbezahlt wird, entschieden - Martin nicht.

Martins Kandidatur für die bevorstehende EU-Wahl scheint indes nahezu fix. Martin dürfte seinen Auftritt bei Günther Jauch in "stern-tv" am Mittwoch abend um 22 Uhr beim deutschen Privatsender RTL dazu nutzen, um seine Kandidatur bekanntzugeben. Für ein Antreten Martins spricht zudem, dass er bereits am Donnerstag vormittag in seiner Heimatstadt Bregenz eine Pressekonferenz mit dem Thema "Bilanz und Ausblick" abhalten wird.

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