Veit Sorger in NEWS: "Werde Wahl zum IV-Präsident annehmen"

Sorger verteidigt im NEWS-Interview Wende-Regierung und spricht sich klar für die Vollprivatisierung aus.

Wien (OTS) - In einem Interview für die morgen erscheinende
Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS spricht Frantschach-Vorstandsvorsitzender und IV-Vizepräsident Veit Sorger erstmals über seine Ambitionen, das Amt des Präsidenten der mächtigen Industriellenvereinigung zu übernehmen. "Wenn ich am 17. Juni gewählt werde, mache ich es auch", erklärt Sorger in NEWS. Als Boss des Papierkonzerns Frantschach AG will Sorger seinen bis Ende diesen Jahres laufenden Vertrag nicht mehr verlängern, werde jedoch sowohl der Frantschach-Gruppe als auch deren Schwester-Konzern Neusiedler AG als Aufsichtsrat erhalten bleiben.

"Es ist kein Geheimnis, dass ich als Kandidat für den nächsten Industrie-Präsidenten gelte", sagt Sorger im NEWS-Gespräch und fügt hinzu, dass er "keinesfalls ein Wahlergebnis vorweg nehmen will". Seine Gedanken zu den vordringlichen Themen der Industrie mache er sich deshalb als Privatmann und Industrie-Manager. "Als solcher betrachte ich die Pensionsharmonisierung, die Ost-Infrastruktur-Anbindung sowie die Dotierung der Forschung und Entwicklung als wichtigste Themen", so Sorger zu NEWS.

Zufrieden zeigt sich Sorger, der sich als Parteiloser für die politische Wende eingesetzt hatte, mit dem Kurs der schwarz-blauen Regierung. "Die Wenderegierung war notwendig für Österreich. Da gab es keinen anderen Weg, gerade wenn man heute Deutschland ansieht", meint Sorger im NEWS-Interview. Viele Reformen seien heute weiter, als öffentlich bekannt. "Vielleicht ist in der Vermarktung nicht alles optimal gelaufen", räumt er ein.

Ganz klar deklariert sich Sorger, der auch als Aufsichtsrat der Staatsholding ÖIAG tätig ist, als Anhänger der Vollprivatisierung. "Mir fällt nichts ein, was der Staat besser machen sollte", argumentiert der Industrie-Manager im NEWS-Gespräch. "Der Weg der ÖIAG war in Summe richtig. Auch nächste Schritte, Telekom und VA Tech, werden verantwortungsvoll geschehen", kündigt Sorger an.

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