VP-Neuhuber: Im Prater nichts Neues!

Und täglich grüßt das Murmeltier

Wien (VP-Klub): "Im Kinofilm "Und täglich grüßt das Murmeltier" wird der Hauptdarsteller Bill Murray dazu verdammt, ein und denselben Tag wieder und wieder zu erleben. Daran wird man zwangsläufig erinnert", so der Planungssprecher der ÖVP-Wien, LAbg. Alexander Neuhuber, "wenn man zum x-ten Mal die leeren Ankündigungen von Vizebürgermeisterin und Oberplanungsstadträtin Grete Laska und des französischen Themenparkdesigners Emmanuel Mongon hört."

Monatelang wurde die Präsentation des neuen Praterkonzeptes groß beworben. Sensationen lagen in der Luft und wurden erwartet, Spannung und Erwartungshaltung vom großen französischen Experten aufgebaut. "Tusch, Vorhang auf! Was kommt herein? Ein Mittelschulaufsatz zum Thema 'Wie Maxi sich den neuen Prater vorstellt', ohne Vision, ohne Esprit, ohne Konzept. Alte Hüte, Plattitüden am laufenden Band, und das um 1,5 Mio. Euro! Laska und Mongon sind der Öffentlichkeit und de Praterunternehmern ALLE Antworten schuldig beblieben", kritisiert der VP-Planungssprecher.

Jahrelang wurde angekündigt, geplant, Millionen (auch von Euro) ausgegeben und am Schluss kommt nur eines raus: Drüberfahren über die Praterunternehmer, Unsicherheit erzeugen, Existenzen bedrohen, die Identität der Wurstelpraters gefährden. Unglaublich!", kritisiert Neuhuber.

Die Frage, warum von der Wiener Stadtregierung die vielen bisherigen Masterpläne und schlüssigen Konzepte schubladisiert wurden, bleibe bis heute unbeantwortet. Ebenso konnte bis heute nicht geklärt werden, wieso sich Planungsstadtrat Schicker, der eigentlich Zuständige für diese Thematik, völlig aus der Praterneugestaltung verabschiedet habe. Die Motivation von Vizebürgermeisterin Laska, dies alles an sich zu ziehen, sei bis heute nicht ersichtlich. Die Tatsache, dass sie als Sportstadträtin auch für Teile der Sportstätten im Prater zuständig ist, biete nur ein dünnes Argument.

Der Prater müsse den Wienerinnen und Wiener offen zugänglich und erhalten bleiben. Die Notwendigkeit und der Wille zur Modernisierung stehen dabei ja außer Frage. Die Existenz von Praterunternehmen und ihren Mitarbeitern müsse dabei aber gesichert werden. "Die Diskussion um das Konzept Prater Neu wird also nicht nur fortgesetzt, sie beginnt erst richtig. Morgen wird im Gemeinderat ja Gelegenheit sein, die Stadtregierung, in seltener Geschlossenheit der Opposition übrigens, in dieser Frage in die Pflicht zu nehmen!", so Neuhuber abschließend.

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