Weinzinger kritisiert Ferrero-Waldners Aussagen zu 'Emanzen'

Außenministerin soll Fehler bei sich und ihren Untertützern suchen

Wien (OTS) - Die Außenministerin sei eine schlechte Verliererin, wenn sie jetzt in der Tageszeitung 'Die Presse' angeblichen 'linken Emanzen' die Schuld an ihrer Niederlage zuschieben möchte, statt die Fehler bei sich selbst und ihren Unterstützern zu suchen. "Es ist zudem unverschämt, wenn die Außenministerin, die Frauenpolitik erst wenige Wochen vor der Wahl entdeckt hat, anläßlich ihrer Wahl die Frauensolidarität einfordert. Ferrero-Waldner hat sich wahrlich nicht als Vorkämpferin für Frauenanliegen erwiesen. Das ist der Grund, warum viele Frauen sie nicht gewählt haben", so Brigid Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen.

Zudem unterstelle Ferrero-Waldner, dass Frauen sich keine eigene Meinung bilden könnten und daher blindlings Frauen wählen sollten. "Allein diese Unterstellung zeigt, welches antiquierte Frauenbild die Außenministerin hat", so Weinzinger.

Die besondere Ironie an der Aussage von Ferrero-Waldner sei aber, dass diese beim Hearing der Grünen zugegeben habe, bei einer Bundespräsidentenwahl noch nie eine der kandidierenden Frauen gewählt zu haben und auch nicht bereit war, sich von Aussagen ihres Unterstützers Bergmann zu distanzieren, der Heide Schmidt, Gertraud Knoll und Freda Meissner-Blau als 'frustrierte Frauen' bezeichnet hatte.

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