Fischer für Kärntner SPÖ-Frauen starkes Signal

Klagenfurt (SP-KTN) - Trannacher: Ferrero-Waldner hat für ihren Aufruf, dass Frauen doch bitte gefälligst eine Frau wählen sollen, von den Wählerinnen und Wählern die Rote Karte bekommen =

"Wir müssen wegkommen vom konservativen
Frauenbild, hin zu einer gleichberechtigten Gesellschaft, in der der Mensch und nicht das Geschlecht zählt. Die Wahl Heinz Fischers zum Bundespräsidenten war für Frauen und Männer ein wichtiges Signal", erklärt die Vorsitzende der SPÖ-Frauen in Kärnten, LAbg. Sieglinde Trannacher. Die Kritik der ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner, "linke Emanzen" hätten ihr geschadet, weist Trannacher entschieden zurück: Ferrero-Waldner habe "die Frauen vor der Wahl nur als Mittel zum Zweck verstanden und könne immer noch nicht nachvollziehen, was Frauenpolitik ist". Gendermainstreaming könne man nicht vorspielen, man müsse dafür ernsthaft eintreten und es leben, so Trannacher.

Die VP-Präsidentschaftskandidatin habe in der Bundesregierung viele Verschlechterungen für Frauen mitgetragen, so Trannacher. Als Beispiel nennt die Kärntner Frauenvorsitzende den Pensionsraub, der Frauen massiv benachteiligt. "Wenn jemand Zeit seines Lebens nichts mit Frauenpolitik zu tun hat und Frau nur vor der Wahl entdeckt, verliert jede Glaubwürdigkeit", betont die Kärntner Landtagsabgeordnete.

"Es ist keinesfalls so, dass die Frauen nicht reif wären für eine Frau in diesem Amt, aber für eine Frau, für die Frauenpolitik nicht nur ein Wahlgag ist", sagt Trannacher und ergänzt: "Insbesondere Frauen beurteilen Frauen aufgrund ihrer Taten und Fähigkeiten. Frau sein alleine ist kein Programm, ebenso wenig wie Mann sein alleine eines ist. Es müssen Qualifikation und Inhalte stimmen, dann werden Frau oder Mann gewählt". (Schluss)

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