"e1nblick auf INTERREG - Kompetenz aus Wien für Europa"

Wien (OTS) - Vizebürgermeister, Stadtrat Dr. Sepp RIEDER und Stadtrat DI Rudolf SCHICKER laden anlässlich der EU-Erweiterung ein zur Fachkonferenz "Kompetenz aus Wien für Europa" und Präsentation der Publikation "e1nblick auf interreg" am 30. April 2003, um 9.30 Uhr im Haus der MA 27 - EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung am Schlesingerplatz 4, 1080 Wien

Wien hat sich in den vergangenen Jahren offensiv auf die EU-Erweiterung vorbereitet, durch unzählige Kooperationsprojekte ebenso wie durch den Aufbau von entsprechenden Kompetenzen innerhalb der Verwaltung der Stadt Wien. Die MA 27 - EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung hat hierbei eine führende Rolle, insbesondere als INTERREG-Kompetenzzentrum für Mittel- und Südosteuropa, und informiert im Rahmen der Fachkonferenz und mittels der neuen Publikation über die kommenden Herausforderungen im erweiterten Europa.

In den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Infrastruktur liegen die zentralen Herausforderungen aus Wiener Sicht.

Wirtschaft und Arbeitsmarkt: Wien ist der führende österreichische Standort für Firmenansiedlungen aus dem Ausland und kann sich immer stärker auch als internationaler Top-Wirtschaftsstandort vor allem im High-Tech-Bereich und als hochwertiges Dienstleistungszentrum positionieren. Die EU-Erweiterung bietet Wien die besondere Chance, diese Position auch in der neu entstehenden Europa Region Mitte -CENTROPE *) zu nutzen und auszubauen.

Die zahlreichen grenzüberschreitenden Initiativen Wiens in den Bereichen gemeinsames Standortmarketing, Bildung von Biotechnologie-und Automotive-Clustern sowie in Fragen des überregionalen Arbeitsmarktes und der Qualifizierung (z.B. Vorbereitung einer "überregionalen Beschäftigungsstrategie Bratislava-Wien") demonstrieren, dass Wien seine proaktive Rolle für die mitteleuropäische Standortentwicklung wahrnimmt.

Infrastruktur für Mobilität: Mobilität ist eine entscheidende Voraussetzung für das Funktionieren des Wirtschaftsraums. Ziel ist es, die Verkehrsinfrastruktur in der Europa Region Mitte zu verbessern und insbesondere die Straßen- und Schienenverbindungen zwischen Wien und Bratislava rasch auszubauen. Die Verschmelzung der beiden städtischen und regionalen Transportsysteme im Raum Wien-Bratislava in einem grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehrsverbund, ein gemeinsames Management der Flughäfen Wien Schwechat und Bratislava, sowie die gemeinsame Nutzung von marktwirtschaftlichen Instrumenten zur Verkehrssteuerung sind Maßnahmen, für die Wien bereits mehrfach klare Vorstellungen und Forderungen entwickelt hat.

Der "Bahnhof Wien - Europa Mitte" ist dabei als zentrales Projekts nicht nur für Wien von höchster Bedeutung. Dieser - bei entsprechender Bündnisfähigkeit der Bundesregierung - bis zum Ende des Jahrzehnts zu realisierende Zentralbahnhof wird das "Interface" der transeuropäischen Verbindungen zur Erschließung der gesamten Region. Straßenausbauten sind in der Region ebenfalls unerlässlich:
Für die Nordautobahn Richtung Brno wurde bereits ein PPP-Modell entwickelt, und auch die Verbindung nach Bratislava wurde in Angriff genommen. CENTROPE, die Europa Region Mitte, kann jetzt, nach dem EU-Beitritt der Nachbarländer, noch offensiver und intensiver daran arbeiten, diese Region im Spitzenfeld der innovativen und wettbewerbsstarken Europaregionen zu positionieren.

Details zum Programm der Fachkonferenz entnehmen sie bitte dem Anhang.

*) der Name ging übrigens aus einem Schülerwettbewerb der mitteleuropäischen Bildungskooperation CERNET hervor

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