Wahl: SPÖ hat das Stimmenpotential in Kärnten voll ausgeschöpft"

Würschl bezeichnet ÖVP-Aussagen zur Wahlempfehlung Haiders als präpotente Selbsttäuschung

Klagenfurt (SP-KTN) - Als "präpotente Selbsttäuschung" bezeichnet der Landesgeschäftsführer der Kärntner Sozialdemokraten, Herbert Würschl, die Aussagen der ÖVP wonach die Wahlempfehlung Haiders Benita Ferrero-Waldner geschadet habe. "Insbesondere in Kärnten ist das Gegenteil der Fall. Hätte der Kärntner Landeshauptmann keine Wahlempfehlung für die ÖVP-Kandidatin abgegeben, wäre diese maximal auf 30 % Stimmanteil gekommen", erklärt Würschl.

Die SPÖ hat in Kärnten das Stimmenpotential voll ausgeschöpft, wie Analysen des Wahlergebnisses zeigen. So beträgt das FPÖ-ÖVP-Stimmenpotential bei der Nationalratswahl 2002 und der Landtagswahl 2004 in Kärnten fast ident 54 Prozent, SPÖ und Grüne zusammen 45 Prozent. Für Heinz Fischer stimmten bei der Bundespräsidentenwahl in Kärnten 47 Prozent der Wählerinnen und Wähler und somit mehr als Sozialdemokraten und Grüne zusammen Stimmenanteil haben. (Schluss)

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