Grüne Wieden: Eröffnung des Aufzuges in U-Bahnstation Taubstummengasse fünf Jahre zu spät

ÖVP und FPÖ haben Aufzug jahrelang verhindert

Wien (Grüne) - Am Mittwoch 28. April erfolgt die Eröffnung des Aufzugs in der U-Bahnstation Taubstummengasse. "Fünf Jahre zu spät," sagt die Sprecherin der Grünen Wieden, Barbara Neuroth. "Der Aufzug könnte schon jahrelang in Betrieb sein, hätten sich nicht ÖVP und FPÖ gegen diese Variante gewehrt, zum Schaden für die Bevölkerung." Die Grünen haben schon vor zwölf Jahren den Antrag für den Einbau eines Aufzugs gestellt, der auch von der Bezirksvertretung angenommen wurde. Damals lehnten die Wiener Linien den Einbau ab, da es noch kein Aufzugsprogramm gab.

Als die Wiener Linien das Programm starteten, legten sich ÖVP und FPÖ gegen die vorgeschlagene Lösung quer und verhinderten jahrelang den Bau. Erst die Mehrheit von GRÜNE und SPÖ nach der letzten Bezirksvertretungswahl machte den Weg frei für den Aufzug. Letztes Hindernis vor der Verwirklichung war der Zebrastreifen, der von der Aufzugsinsel zu den Gehsteigen führen sollte. Geplant war nur ein Übergang zum, stadtauswärts gesehen, rechten Gehsteig. Richtung Theresianum sollte ein Gitter den Weg versperren. Ein Zebrastreifen würde den Autoverkehr Richtung Stadt zu sehr beeinträchtigen, hieß es. Durch die Überzeugungsarbeit der Grünen gelang es, dass es jetzt doch einen durchgehenden Übergang gibt.

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