CanadaEuropa-Dialog 2004: Hochrangige kanadische Delegation besucht Österreich

Wien (OTS) - Eine Delegation hochrangiger Vertreter aus verschiedenen kanadischen Ministerien wird vom 29. bis 30. April 2004 Österreich besuchen, um die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu vertiefen. Die Delegation wird Gespräche mit Vertretern aus mehreren Bundesministerien sowie anderen österreichischen Partnern führen und Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen diskutieren, sowohl auf bilateraler Ebene als auch vor dem Hintergrund einer erweiterten Europäischen Union. Die Gesprächsthemen reichen dabei von Außen-und Sicherheitspolitik über Wissenschaft und Forschung, Umwelt, Kultur, Soziales und Integration bis zu Handel und Investitionen.

Die Gespräche in Österreich sind Teil einer dreiwöchigen Besuchsreise der kanadischen Delegation, die sie in insgesamt neun EU-Länder führt: die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Spanien, Portugal, Österreich, Dänemark, Schweden und Finland. Im letzten Jahr unternahm Kanada eine ähnliche Initiative in den zehn Ländern, die ab 1. Mai 2004 Teil der erweiterten Europäischen Union sein werden.

Österreich und Kanada sind enge Partner in vielen verschiedenen Bereichen. Unsere beiden Nationen setzen sich gemeinsam für Frieden und Sicherheit in den Vereinten Nationen, im Human Security Network, in der OSZE und in vielen anderen multilateralen Organisationen ein. Eine ausgezeichnete Zusammenarbeit gibt es auch auf Gebieten wie Handel und Investitionen, Wissenschaft und Technologie, Justiz und Inneres sowie akademische und kulturelle Kooperation.

Durch Kanadas Beziehungen mit der Europäischen Union sind wir ebenfalls eng miteinander verbunden. 2004 ist der Beginn eines neuen Kapitels in den Beziehungen zwischen der EU und Kanada: Beide Seiten schlossen im Rahmen ihres Gipfeltreffens in Ottawa im März dieses Jahres ein neues Partnerschaftsabkommen (Canada-EU Partnership Agenda) sowie ein Abkommen über Handel und Investitionen (Trade and Investment Enhancement Agreement) ab. Das Partnerschaftsabkommen sieht insgesamt 50 Initiativen zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Kanada und der EU in einer Vielzahl von Bereichen vor, u.a. internationale Sicherheitspolitik, Kampf gegen den Terrorismus, Krisenmanagement, Personen-und Güterverkehr, Justiz und Inneres, Umwelt und Bildung.

Die kanadische Delegation wird von den Ministerien für Außenpolitik und internationalen Handel geleitet und setzt sich aus hochrangigen Vertretern einer Reihe von Ministerien zusammen, u.a. Export Development, Industry, Human Resources & Skills Development, Investment Partnerships, National Research und Social Development. Die Delegationsteilnehmer werden Gespräche mit österreichischen Vertretern aus verschiedenen Ministerien führen, u.a. dem Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten, dem Bundesministerium für Inneres, dem Bundesministerium für Landesverteidigung, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, dem Bundesministerium für Land-und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, dem Bundesministerium für Soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, sowie dem Bundeskanzleramt.

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Dr. Peter Weissenhofer
Political, Economic and Media Officer
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