BP-Wahl: Rosenkranz weist Unterstellungen der ÖVP-NÖ zurück

Beleidigter Pröll boykottiert Ferrero-Waldner

Wien, 2004-04-27 (fpd) - Die Landesparteiobfrau der FPÖ Niederösterreich, Barbara Rosenkranz, wies heute die Unterstellungen der niederösterreichischen ÖVP gegen die Freiheitlichen hinsichtlich der Bundespräsidentenwahl entschieden zurück. ****

Das Wahlergebnis zeige deutlich, daß die nö. ÖVP ohne Zweifel nicht das Ihre getan habe. Rosenkranz führte dies darauf zurück, daß Landeshauptmann Pröll beleidigt gewesen sei, weil er nicht selber für das Amt des Staatsoberhauptes kandidieren durfte. Deshalb habe er sich mit seiner Landespartei im Wahlkampf nicht sonderlich engagiert und Ferrero-Waldner geradezu boykottiert. Es sei außerdem bezeichnend, daß der ÖVP-Bürgermeister einer Bezirkshauptstadt sich offen für Fischer deklariert habe. Die Reaktion der Landespartei darauf sei ausgesprochen lau gewesen. Ebenso habe die ÖVP-dominierte NÖN nur wenig hilfreich über Ferrero-Waldner berichtet. Insgesamt sei in der gesamten niederösterreichischen ÖVP ein ausgesprochener Mangel an Loyalität gegenüber der Präsidentschaftskandidatin zu beobachten gewesen. Jetzt nach der Methode "Haltet den Dieb" Schuldzuweisungen an die FPÖ vorzunehmen sei perfid und lächerlich. (Schluß)

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