ARBÖ: 1.Mai bringt 2 freie Tage und Staus auf den Transitrouten

Maiaufmärsche und zahlreiche Veranstaltungen zum Tag der Arbeit sowie der EU-Erweiterung

Wien (OTS) - Im Gegensatz zum vergangenen Jahr bringt der 1. Mai
im heurigen Jahr 2004 für die Österreicherinnen und Österreicher kein verlängertes Wochenende. Zahlreiche Erholungsbedürftige werden das kommende Wochenende trotzdem mit einem Urlaubstag um einen Tag verlängern. Daher erwarten die Verkehrsexperten des ARBÖ auf den Transitrouten in Ost- und Westösterreich am Wochenende Staus und längere Verzögerungen.

Die erste Reisewelle wird erfahrungsgemäß in den Nachmittagstunden am Donnerstag beginnen. Hauptbetroffen werden wie so oft die Transitrouten im Großraum Wien sein. Vor allem auf der A23, Südosttangente, im gesamten Verlauf und der A2, Südautobahn, im Bereich der Baustelle am Knoten Vösendorf, werden kilometerlange Staus und stundenlange Verzögerungen in Richtung Süden nicht ausbleiben. Auch auf den anderen Stadtausfahrten aus der Bundeshauptstadt, wie der Triester Straße, Altmannsdorfer Straße, müssen Autofahrer mit erheblichen Verzögerungen rechnen. "Neben Stadtausfahren in Linz, Graz, Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck scheinen Staus auch auf der B138, Pyhrnpaß Bundesstraße, im Bereich zw. Kichberg/Krems und Inzersdorf, in Richtung Süden vorprogrammiert", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst. Auch am Freitag nachmittag wird eine ähnliche, wenn auch schwächere, Reisewelle erwartet.

Da auch in der Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Luxembourg und den Niederlanden der 1. Mai arbeitsfrei ist, werden tausende Reisende die Gelegenheit zu einem Kurzurlaub an der Adria nutzen. Am Donnerstag nachmittag und Abend, aber vor allem am Freitag werden die Transitrouten im Mittelpunkt der Staureports stehen. Betroffen wird nach Erfahrungen des ARBÖ speziell die A10, Tauernautobahn, im Bereich des Tauern- und des Katschbergtunnels sein. In Tirol auf der A13, Brennerautobahn, ist die Mautstelle bei Schönberg ein klassisches Nadelöhr und Stauanziehungspunkt. Mit Staus, Blockabfertigung und langen Verzögerungen müssen Reisende auch vor allem vor den Tunnelportalen des Lermoos- und des Grenztunnels Vils/Füssen rechnen. In Vorarlberg werden längere Verzögerungen vor dem Pfändertunnel in Bregenz und vor dem Ambergtunnel in Feldkirch nicht ausbleiben.

Stundenlange Wartezeiten an den Grenzstellen auch nach der EU-Osterweiterung=

Viele werden das Wochenende für einen Ausflug in die benachbarten neuen EU-Nachbarstaaten nutzen. Daher wird es auch an den Grenzstellen zu längeren Verzögerungen kommen. Längere Wartzeiten bei der Ausreise nach Ungarn müssen Reisende am Freitag vor allem vor den Grenzbalken in Nickelsdorf, Klingenbach und Heiligenkreuz einplanen. Viel Geduld werden die Autofahrer voraussichtlich auch an den Grenzstellen zur Tschechischen Republik in Drasenhofen, Kleinhaugsdorf und Wullowitz benötigen. Ein ähnliches Bild wird sich auch den Grenzübergängen Berg (SK), Spielfeld (SLO) und vor dem Karawankentunnel (SLO)zeigen.

"In diesem Zusammenhang wollen wir die Autofahrer darauf hinweisen, dass auch nach dem EU-Beitritt der ehemaligen Ostblockstaaten am 1. Mai die Personenkontrollen an den Grenzen bestehen bleiben. Lediglich die Zollkontrollen direkt an der Grenze fallen weg. Grund dafür ist, dass das Schengen-Abkommen noch von keinem der neuen Beitrittsländer ratifiziert worden ist ", betont Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

Maiaufmärsche und Maibaumaufstellen am Tag der Arbeit=

Mit Maiaufmärschen wird am kommenden Samstag in zahlreichen Städten und Gemeinden dem "Tag der Arbeit" gedacht. Die Veranstaltung mit den meisten Teilnehmern findet bereits traditionsgemäß in der Bundeshauptstadt Wien statt. Im Zuge des Aufmarsches wird die Wiener Ringstraße im Laufe der Morgens und des Vormittags immer wieder gesperrt. Die Straßenbahn-Ringlinien werden bis in die Mittagsstunden eingestellt. Auch auf einigen anderen wichtigen Verkehrsverbindungen, wie der Mariahilfer Straße, der Landstraße und der Währinger Straße, wird es zu Behinderungen und kurzfristigen Sperren am frühen Vormittag durch den Zustrom der Teilnehmer zur Ringstraße kommen. "Wir raten den Autofahrern die Ringstraße großräumig zu meiden. Wenn möglich sollte man auf öffentliche Verkehrsmittel, die mit Ausnahme der Ringlinien wie gewohnt geführt werden, umsteigen", rät Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

In zahlreichen Gemeinden wird der 1. Mai mit dem schon tradionellen Maibaum-Aufstellen gefeiert. Einige der Feste stehen auch unter dem Motto der EU-Osterweiterung. Auch an manchen Grenzstellen, wie im oberösterreichischen Gugelwald, wird es am 1. Mai Veranstaltungen zur EU-Osterweiterung geben. Autofahrer sollten auf eventuelle Sperren und Umleitungen achten und im Zuge von Ortsdurchfahrten den Fuß vom Gas nehmen.

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