LR Schwärzler: Land wird für Ökostrom-Zukunft kämpfen

Attraktive Fördermöglichkeit für landwirtschaftliche Biogasanlagen

Rankweil (VLK) – Landesrat Erich Schwärzler hat kein Verständnis dafür, dass die Zukunft des Ökostroms von
Bundesseite infrage gestellt wird. Das Land Vorarlberg
werde sich daher weiter für umweltfreundliche
Energielösungen stark machen, betonte Schwärzler heute,
Freitag, in Rankweil, wo er ein attraktives Förderprogramm vorstellte, mit dem der Bau kleinerer landwirtschaftlicher Biogasanlagen angekurbelt werden soll. ****

"Ökostrom schafft regionale Arbeitsplätze und ist ein
Beitrag für Natur und Umwelt. Die bisherige Praxis hat aber gezeigt, dass wir den Betreibern Investitionssicherheit
geben müssen und dass es nicht angeht, alle Jahre eine neue Regelung zu erlassen", so Schwärzler: "Die Politik muss ein verlässlicher Partner für Mensch und Umwelt sein. Das Land Vorarlberg wird weiter für die Zukunft des Ökostroms
kämpfen und wir erwarten uns dazu auch ein klares
Bekenntnis der Nationalratsabgeordneten."

Landwirte, die sich für den Bau einer Biogasanlage interessieren, sollten jedenfalls noch heuer die nötigen Genehmigungen einholen, um die derzeitigen Einspeistarife
in Anspruch nehmen zu können, empfiehlt Energieinstituts-Geschäftsführer Adolf Groß. Um insbesondere kleinere landwirtschaftliche Anlagen mit einer Leistung zwischen 40
und 250 kW zu unterstützen, die ausschließlich
landwirtschaftliche Urprodukte einsetzen, werden vom Land zusätzliche Investitionskostenzuschüsse gewährt.

Die Förderung unterscheidet zwischen einzelbetrieblichen
Anlagen und Gemeinschaftsanlagen, in welche zwei oder
mehrere landwirtschaftliche Betriebe investieren. Die
mögliche Förderung beträgt bei Gemeinschaftsanlagen 30
Prozent der förderbaren Investitionskosten, bei
einzelbetrieblichen Anlagen 20 Prozent.

Die Förderbedingungen sind in einem Informationsblatt zusammengefasst, das auf die Homepage des Landes Vorarlberg (www.vorarlberg.at) gestellt wird.
(gw,nvl)

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