"Klangforum Wien" im neuen Probesaal

Wien (OTS) - Mit dem Abonnement-Zyklus für die Saison 2004/05 im Konzerthaus konnte das "Klangforum Wien" am Freitag auch seine neuen Räumlichkeiten in der Diehlgase im fünften Bezirk präsentieren. Das Ensemble verfügt damit auf einer Nutzfläche von 670 Quadratmetern über eine großen und einen kleinen Probesaal, die beste Bedingungen bieten, sowie die entsprechenden zusätzlichen infrastrukturellen Einrichtungen. Zu den Umbaukosten von 650.ooo Euro trug die Stadt Wien 300.000 Euro bei, der Bund 200.000 Euro, 150.000 Euro werden durch private Sponsoren und internationale Förderprogramme gedeckt. Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny stellte dazu in der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Klangforum-Leiter Sven Hartberger und Staatssekretär Franz Morak fest, damit erhalte das weltweit als Moderne-Klangkörper anerkannte Orchester würdige Arbeitsbedingungen. Die Stadt Wien habe auch die jährliche Unterstützung für das Klangforum 2004 auf 422.000 Euro angehoben, weil dieses eben - neben "Wien Modern" - das Bewusstsein der Stadt für zeitgenössische Musik repräsentiere und in die Welt hinaustrage.****

Konzertzyklus mit Ur- und Erstaufführungen

Im Rahmen des Konzertzyklus 2004/05 bietet das "Klangforum" wieder eine Reihe von Ur- und österreichischen Erstaufführungen, unter anderem von Beat Furrer und Georg Friedrich Haas, weiters Werke von Komponisten wie wie Pierre Boulez, Friedrich Cerha, Peter Eötvös, Luigi Nono etc, die teilweise auch - wie Cerha und Eötvös - als Dirigenten am Pult des Orchesters stehen. Der Zyklus steht unter dem Motto "Feste feiern", weil es - von "20 Jahre Klangforum" bis hin zu "50 Jahre Beat Furrer" viele Anlässe dazu gibt. Insgesamt stehen sieben Konzerte auf dem Programm, vom "Aufbruch" am 19. Oktober 2004 mit Friedrich Cerha bis hin zum "Claudio Abbado - Kompositionspreis" am 31. Mai 2005: Peter Eötvös dirigiert die Werke der japanischen Komponisten Dai Fujikura und Guo Wenjing sowie seine eigene "Chinese Opera".

Bei den kommenden Wiener Festwochen trägt das Klangforum musikalisch die Hauptlast des Anton Webern-Festes am 5. und 6. Juni im Konzerthaus, bei dem in zwei Tagen das Gesamtwerk Weberns Gelegenheit geben soll, seiner Musik als sinnliches Erlebnis nachzuspüren.

Abos für den Zyklus 2004/05 gibt es von 75 bis 132 Euro, der Preisvorteil gegenüber Einzelkonzerten beträgt bis 50 Prozent, sie können im Wiener Konzerthaus oder beim Klangforum selbst bestellt werden.

o Weitere Informationen: Klangforum Wien Tel.: 52 167 -0 Internet.: http://www.klangforum.at mailto.:info@klangforum.at

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