GÖD: Bundessektionsvorsitzender Hable: Dem Pflegepersonal bei der schweren Arbeit helfen - Aufsicht und Kontrolle allein ist zu wenig

Wien (OTS) - Wie der Linzer "Pflegeskandal" zeigt, dürften hinter dem vordergründigen menschlichen Versagen doch gravierendere Strukturprobleme stecken, als auf den ersten Blick erkennbar waren. Trotz regelmäßiger und intensiver Kontrollen der Heimaufsicht ist zutage getreten, dass das Instrument der Heimaufsicht offensichtlich nicht genügend Sicherheit bietet.

Wenn Vertuschungen passieren, zeigt dies deutlich, dass dieses Instrumentarium nicht genügend Akzeptanz gefunden hat. Im Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner und auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Heime fordert daher Johann Hable die sofortige Einrichtung eines Patientenvertreters, der auch für die Pflege- und Betreuungseinrichtungen zuständig ist .Dringend notwendig ist dieser Schritt, nicht um einen Scherbenhaufen zu erzeugen, sondern um den Einrichtungen zu helfen, die festgestellten Fehler zu vermeiden.

Gefordert ist daher ein Mensch mit Augenmaß, der mit den Menschen reden kann und sowohl den Bewohnern, als auch den Mitarbeitern dieser Sozialeinrichtungen Wertschätzung entgegen bringt. Er muss Positives bewirken und darf nicht gleichsam wie ein Strafkommando von vornherein bei den Heimen auf Ablehnung stoßen. Dien Zeiten haben sich geändert und verlangen nach einem Patientenvertreter, der in der Lage ist, alle Interessen unter einen Hut zu bringen, denn nur so können solch katastrophale Fehlentwicklungen hintangehalten werden.

Unsere Bewohnerinnen und Bewohner und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich das verdient und wenig Verständnis für die immer wiederkehrenden Erklärungen, die Heimaufsicht sei ohnehin exzellent strukturiert.

Johann Hable Vorsitzender

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