Laska: Start der Bädersaison 2004 am 2. Mai

Wien (OTS) - Am Freitag präsentierte Vizebürgermeisterin Grete Laska und der Abteilungsleiter der MA 44, DI Werner Schuster, die Neuigkeiten der Badesaison 2004. Vizebürgermeisterin Grete Laska betonte die wichtige Rolle der Wiener Bäder als soziale Infrastruktur der Stadt. "Die Wiener Bäder sind Wohlfühloasen mitten in der Stadt und ihre Angebote sind für alle WienerInnen leistbar! Der Erfolg des letzten Jahres ist der beste Beweis dafür", betonte Laska. Insgesamt 3,134.519 Badegäste zählte die Magistratsabteilung 44 - Bäder - in den städt. Sommerbädern in der Saison 2003. Das ist ein Plus gegenüber 02 von 708.503 Gästen oder 29,20%. Dafür war zu einem Großteil natürlich das wunderschöne Wetter verantwortlich. Aber nicht nur; die Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten, neben dem Schwimmen, begeistern immer mehr BesucherInnen.

Jetzt steht die neue Badesaison vor der Türe und bringt viele zusätzliche attraktive Angebote für die Gäste.

Saisonstart am 2. Mai

Die 17 städt. Sommerbäder sind heuer von Sonntag, den 2. Mai bis Sonntag, den 12. September, geöffnet. Täglicher Badebetrieb ist an Werktagen ab 9 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ab 8 Uhr. Eine vorzeitige Sperre bei Schlechtwetter ist ab 15 Uhr möglich (Gänsehäufel ab 17 Uhr).****

Familienbäder sind ein Hit

Als wahre "Renner" haben sich im letzten Jahr die Familienbäder herausgestellt. 334.547 Besucher, davon 291.459 Kinder und 43.088 erwachsene Begleitpersonen besuchten die beliebten Freizeiteinrichtungen. Nachdem die Umwidmung der ehemaligen Kinderfreibäder in Familienbäder, wo nunmehr in jedem Bad auch Erwachsene als Begleitpersonen Zutritt haben, und die Einführung der durchgehenden Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr ein voller Erfolg war, wird heuer auch die Badesaison verlängert:

Die Familienbäder haben, wie die Sommerbäder, von 2. Mai bis 12. September 2004 geöffnet.

Übrigens, bereits 1917 wurde im Hütteldorfer Staubecken des Wienflusses die erste kostenlose Bademöglichkeit für Kinder eröffnet. Die Anlage mit natürlicher Bademöglichkeit im Wienfluss gilt heute als das erste Kinderfreibad Wiens.

Neues Familienbad in Strebersdorf

Nach achtmonatiger Bauzeit entstand, finanziert aus Bezirksmittel, in der Roda-Roda-Gasse in Wien 21., Strebersdorf, das modernste und attraktivste Familienbad Wiens.

Den Badegästen stehen ab 2. Mai tolle Einrichtungen, wie ein 264 m2 großes Erlebnisbecken, ein Wasserspielgarten, ein Kinderbecken mit mexikanischer Themenlandschaft sowie ein Spielplatz zur Verfügung. Der Bezirksvorsteher für den 21. Bezirk, Ing. Heinz Lehner, eröffnet das Familienbad am Freitag, dem 30. April 2004, um 10.00 Uhr und wird die Details bekannt geben.

Krapfenwaldlbad

Im Krapfenwaldlbad wurde das Sportbecken saniert und in ein Edelstahlbecken umgestaltet. In diesem Zuge wurde auch der Beckenumgang mit Liegeinseln neu gestaltet.

o Liegeflächenerweiterung

In den, bei großem Andrang unter Platzmangel leidenden Sommerbädern Simmering und Donaustadt, konnten die Liegeflächen erweitert werden. In Simmering brachten Erdarbeiten das gewünschte Ergebnis, in Donaustadt ermöglichte die Verlegung von KFZ-Stellplätzen auf den Vorplatz ein vielfaches mehr an Komfort für die Badegäste.

"Bewegung findet Stadt", natürlich auch in den Bädern

Ein wesentliches Erfolgsrezept der Wiener Bäder sind die attraktiven und vielfältigen Freizeitangebote die neben dem Schwimmen angeboten werden. Die Verwaltung der Wiener Bäder erweitert ständig diese Angebote, hier ein paar Beispiele:

Beach-Volleyball

Im Sommerbad Döbling wird ein neuer Beach-Volleyball-Platz eröffnet, der bereits neunte in den Wiener Sommerbädern. Eine Mehrfachnutzung außerhalb der Badesaison für naheliegende Schulen ist ab Mitte September vorgesehen.

Animation

Ein umfangreiches Animationsprogramm sorgt auch heuer wieder während der Sommerschulferien sowie an den Juniwochenenden für Spaß und Sport bei allen Altersgruppen. Unter dem Titel "Beachanimation" Ó wird das ASVÖ-Animationsteam in den Sommerbädern Laaerbergbad, Simmering und Strandbad Gänsehäufel die Badegäste unterhalten.

Schwerpunkt der heurigen Animation ist eine Veranstaltungsreihe mit Poolgames, Junior- & Senior-Games, Beachvolley- und Streetsoccer-Cup, die von 3. Juli bis 22. August neben den erwähnten Bädern auch in den Sommerbädern Großfeldsiedlung und Strandbad Alte Donau stattfindet. Das Detailprogramm ist unter http://www.beachanimation.at/ abrufbar.

Die große Kick-Off-Veranstaltung mit einem bunten Showprogramm findet am 1. Juli um 14.00 Uhr im Strandbad Gänsehäufel statt.

Im Kongreßbad wird die "Sun & Fun" - Bäderanimation durchgeführt und in einigen Familienbädern wird an abwechselnden Tagen ein Kinderclub angeboten.

In den Sommerbädern Höpflerbad, Ottakring und Großfeldsiedlung werden an den Ferienwochenenden bei Schönwetter Kindernachmittage mit Spielen und Wettbewerben angeboten.
Im Schafbergbad und im Höpflerbad finden an den Juniwochenenden und während der Sommerferien täglich jeweils 3 Sportprogramme statt. Entspannungs- und Wassergymnastik am Vormittag sowie Aerobic am Nachmittag. Für teilnehmende Eltern wird zeitgleich zur Wassergymnastik und zur Aerobic eine Kinderbetreuung eingerichtet.

Poolgymnastik

Auch die Fans der Poolgymnastik in den Hallenbädern kommen in diesem Sommer nicht zu kurz. Die beliebte Aktion wird in den Hallenbädern Amalienbad, Jörgerbad und Floridsdorf auch von Mai bis September (ausgenommen an Feiertagen und während der Betriebssperren) zu den gewohnten Terminen durchgeführt.

Weitere Zusatzeinrichtungen:

Auch in den übrigen Bädern gibt es wieder einige Neuerungen:

Im Sommerbad Großfeldsiedlung wurde ein neues Sonnenbad geschaffen.

Im Sommerbad Donaustadt wurden 3 neue Behindertenparkplätze sowie neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Motorräder eingerichtet.

Im Höpflerbad wurde ein Street-Basketballplatz errichtet.

Umweltschutz wird bei den Bädern groß geschrieben

Für Wiener Bäder ist auch der Umweltschutz ein wichtiges Thema. So sind in den städtischen Bädern insgesamt rund 12.800 m2, entspricht einer Fläche von 40 Kleingärten, Sonnenkollektoren verlegt und in Betrieb. Es wurden in den Bädern Hietzing, Döbling, Brigittenau, Großfeldsiedlung und Donaustadt die Solaranlagen ergänzt bzw. teilweise erneuert. Dadurch konnte der Energieverbrauch um rund 2.430 MWh pro Jahr gesenkt werden. Das ist der Energiebedarf des Sommerbades Döbling für ein Jahr!
Ein weiteres Beispiel für die aktive Rolle der Wiener Bäder für den Umweltschutz ist auch der beliebte Bäderbus.

Bäderbus

Auch in der heurigen Saison wird wieder der kostenlose Bäderbus-Shuttleservice ins Strandbad Gänsehäufel vom 29. Mai bis zum 29. August angeboten. Die Linie verkehrt täglich von der U1-Station Kaisermühlen zur Kassa des Bades von Badebeginn bis Betriebsschluss alle 10 Minuten.

Die Linie von der U1-Station Alte Donau über die Strandbäder an der Arbeiterstrandbadstraße wurde in Kooperation mit den Wiener Linien als Linienbus im Tarifsystem der Wiener Linien eingerichtet. Dieser verkehrt vom 1. Mai bis zum 29. August täglich bei Schönwetter alle 30 Minuten in der Zeit von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr.

Die Bereitstellung von Shuttle-Bussen zu den Wiener Strandbädern ist auch als Beitrag zum Klimaschutzprogramm der Stadt Wien zu sehen.

Der gesamte Verkehrssektor hat heute einen Anteil von 22 % an den Kohlendioxid(CO2)-Emissionen in Österreich und ist damit der größte Einzelverursacher dieses Treibhausgases. Um die Treibhausgase in Wien bis 2010 entscheidend zu senken, wurde das Klimaschutzprogramm der Stadt Wien - KliP Wien - ausgearbeitet. Dieses beinhaltet

Maßnahmenprogramme zur Reduktion von Treibhausgasen in verschiedenen Handlungsfeldern, so auch im Bereich der Mobilität. Hier ist die Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf umweltfreundliche Mobilitätsformen, wie z. B. die Öffentlichen Verkehrsmittel von großer Bedeutung.

o Infos:

Im Internet unter http://www.wien.at/baeder oder unter der Bäder-Info-Nummer 60112/8044.

(Schluss) mw

Rückfragen & Kontakt:

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