120. AKNÖ-Vollversammlung: Im Zeichen der AK-Wahl 2004

AKNÖ-Präsident Staudinger: Spannendste und wichtigste Wahl in der Geschichte der AKNÖ

Wien (AKNÖ) - "Diese Wahl ist die spannendste und wichtigste in
der Geschichte der NÖ Arbeiterkammer", betonte AKNÖ-Präsident Josef Staudinger bei der 120. Vollversammlung der AKNÖ in Wien. Diese Vollversammlung war die letzte vor den von 27. April bis 14. Mai in NÖ statt findenden AK-Wahlen. Staudinger forderte Fairness für den Wahlkampf der wahlwerbenden Fraktionen ein und wird nach der Wahl ein Resümee darüber ziehen. Im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen zeigte sich der AKNÖ-Präsident kämpferisch: "Wir sind gefordert als ArbeitnehmervertreterInnen ein deutliches Signal zu setzen. Der Arbeitsmarkt wird immer rauer, die ArbeitnehmerInnen geraten immer mehr unter Druck. Wir sind aufgerufen diesem Trend Einhalt zu gebieten. Dafür finden diese Wahlen statt."

Sorgen bereiten vielen ArbeitnehmerInnen nach Ansicht von AKNÖ-Präsident Staudinger die Zukunft des Pensionssystems, die Finanzierung des Gesundheitssystems, die EU-Erweiterung und damit verbunden die Angst um den Arbeitsplatz.
Gerade im Hinblick auf die Osterweiterung der EU am 1. Mai 2004 betonte Staudinger das Potenzial, das in der guten Ausbildung und Qualifikation von ArbeitnehmerInnen steckt: "Die EU-Osterweiterung birgt für Österreich große Chancen, weil wir die bestqualifizierten ArbeitnehmerInnen haben. Viele Firmen haben zwar bereits den Sprung in die Nachbarländer getätigt und lassen dort fertigen, während sie hier mit dem Know-How ihrer MitarbeiterInnen ihren Standort weiter ausbauen." Den Vorsprung innerhalb der EU und gegenüber den Beitrittsländern könne man laut Staudinger jedoch nur durch Forschung und Entwicklungsarbeit weiter erhalten.
In Zusammenhang mit der aktuellen Gesundheitsdebatte wandte sich der AKNÖ-Präsident in seiner Rede vor den Kammerräten gegen die aktuellen "Einsparungen" und "Rationalisierungsmaßnahmen". "Es kann doch nicht die Frage sein, ob wir uns die Gesundheit der Menschen leisten können, sondern ob wir sie uns leisten wollen", stellte Staudinger kritisch fest.

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