VP-Hahn: Wien steuert unkontrolliert auf ein Verkehrsdesaster zu

Nur wirkliches Maßnahmenpaket kann Verkehrsinfarkt verhindern

Wien (VP-Klub): "Die heute von unabhängigen Experten präsentierte Trendstudie zur Verkehrsentwicklung in Wien zeigt eindeutig, dass der Masterplan Verkehr der Wiener SP-Stadtregierung einerseits von beschönigten Zahlen ausgeht und andererseits die von der Stadt Wien in Aussicht gestellten Maßnahmen zur Reduktion des Verkehrs in den nächsten Jahren keineswegs ausreichen", betonte heute ÖVP-Wien Stadtrat Johannes Hahn.

Hahn hob vor allem die Expertenaussagen hervor, wonach der Öffentliche Verkehr von 35 Prozent auf 29 Prozent zurückgehen werde, wenn keine über den Masterplan hinausgehenden Maßnahmen getroffen würden. Besonders erschreckend sei in diesem Zusammenhang, dass bei einer Beibehaltung der derzeitigen Verkehrspolitik der Wiener Stadtregierung die Summe der zurückgelegten Personenkilometer um 90 Prozent steigen werde. Das bedeutet - wie die Studienexperten bei ihrer Präsentation betonten - mindestens vier weitere mit der Südosttangente vergleichbare Staueinfahrten nach Wien.

"Wenn diese Zahlen nicht genügen, um endlich bei der Sozialistischen Stadtregierung die Alarmglocken läuten zu lassen, dann ist diese für das drohende Verkehrschaos in den nächsten Jahren voll verantwortlich zu machen", so Hahn. Man solle die Studie zum Anlass nehmen, um den Masterplan Verkehr so umzuarbeiten, dass er tatsächlich eine Grundlage für eine zukunftorientierte Verkehrspolitik der Stadt Wien darstellt.

Studie belegt, dass vorgelegter SP-Masterplan nicht der Realität entspricht

Die ÖVP-Wien habe wiederholte Male auf die Schwachstellen des Masterplans hingewiesen und fühle sich daher in ihren damaligen Aussagen voll bestätigt. Es ist also die SPÖ-Stadtregierung und allen voran der zuständige Verkehrsstadtrat dazu aufgefordert, dafür zu sorgen, dass Verkehrspolitik in dieser Stadt ab sofort oberste Priorität genießt und endlich verkehrspolitische Lösungen getroffen werden, die das angekündigte Schreckensszenario auf Wiens Straßen nicht Realität werden lassen. "Die heute präsentierten Zahlen beweisen jedenfalls, dass Verkehrspolitik in dieser Stadt aus halbherzigen Ankündigungen besteht, die den tatsächlichen realen Ansprüchen und der zukünftigen Entwicklung in keiner Weise entsprechen", so Hahn abschließend.

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