Das Raunzen hat ein Ende: "Direct Marketing-Konjunkturbarometer" misst deutlichen Aufschwung

Wien (OTS) - Beinahe 60 Prozent aller befragten deutschsprachigen Direct Marketing-Unternehmen verzeichneten im zweiten Halbjahr 2003 ein Umsatzplus. Das ergab eine Befragung, die vom deutschen Marktforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Direct Marketing Verbände Österreich, Deutschland und der Schweiz seit 2003 halbjährlich durchgeführt wird. Dem Jahr 2004 blickt man ebenso optimistisch entgegen: Rund die Hälfte aller befragten Unternehmen erwarten sich weitere Umsatzsteigerungen, in Österreich sind es sogar 64 Prozent.

Aufschwung trotz Flaute in der Werbebranche: 54% der in Österreich, Deutschland und der Schweiz befragten Direct Marketer freuten sich im zweiten Halbjahr 2003 über steigende Umsätze, bei rund einem Drittel blieb der Umsatz konstant, nur 11% verzeichneten einen Rückgang. Österreich erzielte dabei das höchste Branchenwachstum: Beinahe 60 Prozent aller befragten österreichischen Unternehmen verzeichneten im zweiten Halbjahr 2003 ein Umsatzplus, ein Drittel hielt sich weitgehend konstant und bloß neun Prozent klagten über Umsatzeinbußen. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2003 erzielten im gesamten deutschsprachigem Raum lediglich 39 Prozent ein Umsatzplus, 23 Prozent verzeichneten einen Rückgang.

Ing. Jürgen Menedetter, Präsident des Direct Marketing Verbandes Österreich, DMVÖ: "Besonders erfreulich ist, dass vor allem die Investitionsfreudigkeit der Auftraggeber wieder zu steigen scheint. In Österreich konnten rund zwei Drittel aller befragten Unternehmen ihre Umsatzsteigerungen auf den Zugewinn von Kunden oder Etats zurückführen. Das lässt einerseits auf einen allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung schließen auf der anderen Seite haben viele Unternehmen die Effizienz von Direct Marketing erkannt."

Trotz aller Euphorie ist eine gewisse Skepsis spürbar: Während sich zwei Drittel der in Österreich befragten Unternehmen für das Jahr 2004 weitere Umsatzsteigerungen erwarten, rechnen 10 Prozent mit Einbußen. Zum Vergleich: Anfang 2003 prognostizierten nur 2 Prozent einen Rückgang für das kommende Halbjahr. Diese Zahlen spiegeln sich auch am Arbeitsmarkt wieder: Rund drei Viertel wollen ihre Mitarbeiterzahl vorerst konstant halten. Jedoch: Über ein Drittel der in Österreich befragten DM-Unternehmen hat im zweiten Halbjahr 2003 neue Mitarbeiter eingestellt, 22 Prozent planen eine Personalerweiterung für 2004.

Das DM-Konjunkturbarometer wird halbjährlich im Auftrag der deutschsprachigen Direct Marketing Verbände vom deutschen Marktforschungsinstitut TNS Emnid erhoben und in Österreich von Herold Business Data unterstützt. Die gewonnenen Daten sollen eine exakte Markteinschätzung ermöglichen und tragen dazu bei, Trends und Branchenentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die nächste Befragungswelle startet im Herbst 2004. Derzeit wird rund ein Drittel der Werbegelder in Direktwerbung investiert. Vergangenes Jahr verzeichnete die Branche einen Umsatz von rund 2,3 Mrd. Euro sowie ein Wachstum von 2,6 Prozent.

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