SJ NÖ und AKS NÖ: Nein zu Kleidervorschriften an Schulen

Mutwilliges Kranksparen ist Schuld am schlechten Schulklima

St. Pölten (SJ) - Florian Frühwirt, Vorsitzender der Aktion Kritischer SchülerInnen NÖ (AKS), spricht sich entschieden gegen Kleidungsvorschriften an Schulen aus: Ich stelle die Frage: "Ist eigentlich auch an Kleidungsvorschriften für LehrerInnen gedacht?" Auch von Seiten der Sozialistischen Jugend (SJ) setzt es Kritik. Deren Landesvorsitzender, Bernhard Wieland zum Thema: "Ich fordere eine umfassende Stellungnahme des Niederösterreichischen Landesschulrates. Es ist skandalös, dass so was überhaupt diskutiert wird. Die Kleidung ist eine Form der Individualität. Diese zu beschneiden oder gar zu uniformieren ist ein vollkommen gestriger Ansatz und zeigt auf, wie rückschrittlich manche in diesem Land Bildungsthemen gerne diskutieren", so Wieland wörtlich.****

Florian Frühwirt, sieht in der Debatte den Beginn einer Diskussion um Schuluniformen. "Es gibt in unserem Schulsystem vieles zu hinterfragen und zu verändern. Dabei geht es aber nicht um Kleidervorschriften. Oberstes Anliegen muss vielmehr die Sicherstellung und Finanzierung eines öffentlichen und sozial gerechten Schulsystems für alle sein", fordert der AKS NÖ Vorsitzende.

"Auf jeden Fall lassen wir uns im Interesse der SchülerInnen durch diese Diskussion nicht vom eigentlichen Thema, nämlich dem völligen Scheitern der FPÖVP-Bildungspolitik, ablenken. Nicht die freizügige Kleidung sondern das mutwillige Kranksparen des Bildungssystems ist für die zunehmende Verschlechterung des Klimas an unseren Schulen verantwortlich", so Wieland und Frühwirt abschließend.(Schluss) hr

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