Adlassnig: Schluss mit der Verunsicherung der Kärntner Arbeitnehmer!

Goach verwechselt Interessensvertretung mit Parteipolitik

Klagenfurt (OTS) - Entschieden gegen die Verleumdungsstrategie der Fraktion sozialistischer Gewerkschafter im laufenden Arbeiterkammerwahlkampf sprach sich heute ÖAAB-Spitzenkandidatin Annemarie Adlassnig aus. Im Wahlkampf schrecke die FSG auch nicht vor unwahren Behauptungen zurück und lenke so von den wahren Problemen ab, die Kärntens Arbeitnehmer berühren würden. Adlassnig: "Ich verlange eine Ende der Verunsicherung der Arbeitnehmer. Präsident Goach ist aufgefordert, auf den Boden der Realität zurückzukehren."

Die FSG habe vier Jahre Zeit gehabt, etwas für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kärnten zu tun. Passiert sei seitens der FSG nichts, deshalb verlege man sich nun darauf, die Themen und Programme des ÖAAB schlecht zu machen. Adlassnig: "Bestes Beispiel dafür ist das Altersteilzeitmodell mit hundertprozentigem Lohnausgleich im Jahr 2000, das AK und ÖGB ein Jahr lang verschlafen haben."

Besonders verärgert ist Adlassnig über einen Brief von Goach an die Kärntner Arbeitnehmer, in dem behauptet wird, dass viele Arbeitgeber bis heute keine Mitarbeiter-Vorsorgekassen bei der Gebietskrankenkasse angemeldet hätten. Adlassnig: "Das sind unwahre Behauptungen, die lediglich zur Verunsicherung und Verärgerung der Arbeitnehmer führen und die Betriebe in ein schiefes Licht rücken. Meine Überprüfung hat ergeben, dass in den meisten Fällen bereits Vorsorgekassen ausgewählt wurden." Auch die Warnung, dass durch diese Säumigkeit bereits entstandene Abfertigungsansprüche nicht ausbezahlt würden, gehe ins Leere: Laut Abfertigungsgesetz sei eine Auszahlung ohnedies erst drei Jahre nach dem Abschluss, frühestens also ab 1. 1. 2006, möglich. Adlassnig: "Diese Aufregung ist gezielte Panikmache des Präsidenten mit Unwahrheiten, sonst nichts!"

Diese Strategie wende Goach auch bei der Diskussion um den arbeitsfreien Sonntag an, kritisiert Adlassnig: "Bereits 1996 sind FCG und ÖAAB für den arbeitsfreien Sonntag und gegen die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten eingetreten." Auf ihre Initiative hin sei gemeinsam mit den Fachgewerkschaften sogar die Schließung der Geschäfte am Karsamstag-Nachmittag durchgesetzt worden.

Adlassnig: "Ich fordere den AK-Präsidenten auf, sich nicht als Filialbetrieb der SPÖ aufzuführen, sondern sich um die Anliegen und Sorgen der Arbeitnehmer in Kärnten zu kümmern." So gehe das von FSG und FPÖ im AK-Vorstand beschlossene zinsenlose Wohnbaudarlehen wegen der kürzlich verdoppelten Rückzahlungsraten an den Bedürfnissen der Arbeitnehmer vorbei, die Lehrausbildungsbeihilfe müsse verbessert und die Arbeitnehmerförderung für Fahrtkosten und Weiterbildung erhöht werden, fordert Adlassnig. (Schluss)

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