Fischer-"Express" in Linz: Kraftnahrung für den Endspurt

SP-Haider: Richtungsentscheidung über Neutralität und Sozialstaat

Linz (OTS) - Für SPÖ-Landeschef Erich Haider gibt es nicht den geringsten Zweifel daran, dass Heinz Fischer am Sonntag den Einzug in die Hofburg schafft. So lud er beim Empfang für den "Österreich-Express" am Linzer Hauptbahnhof Donnerstag abend den künftigen Bundespräsidenten gleich zur Eröffnung des neuen Bahnhofs und der Nahverkehrsdrehscheibe ein. Die "Bahnhofsbaustelle" wurde fast zu klein für die vielen Fischer-Fans, die den Präsidentschaftskandidaten empfingen. Von Erich Haider gab es für Fischer noch ein zünftiges oberösterreichisches "Bschoadbinkerl" als Kraftnahrung für den Wahlkampf-Endspurt.

Erich Haider betonte noch einmal die wichtige Rolle von Heinz Fischer als soziales Gewissen in Zeiten unsozialer schwarz-blauer Grausamkeiten. Fischer stehe für den Sozialstaat. Er betonte auch erneut, dass Heinz Fischer als anerkannter Friedenspolitiker für aktive Neutralität steht! Frau Ferrero-Waldner habe sich dagegen immer wieder für einen NATO-Beitritt ausgesprochen. "Die Bundespräsidentenwahl wird somit auch zur Richtungsentscheidung über Österreichs Neutralität!", hielt Erich Haider noch einmal fest.

Neutralität: ÖVP-Sympathisanten setzen auf Heinz Fischer
Wie wichtig die Neutralität für die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ist, zeigt sich bei einer ganz aktuellen IFES-Umfrage, die erst am Wochenende 17./18. April durchgeführt wurde.
52 Prozent halten es für sehr wichtig, 28 Prozent für eher wichtig, dass sich der künftige Bundespräsident für die Bewahrung der Neutralität und gegen einen NATO-Beitritt einsetzt. Für 80 Prozent der Befragten ist also die Neutralität Österreichs ein wichtiges Anliegen. Und für 49 Prozent ist Heinz Fischer der Garant für die Neutralität, nur 19 Prozent glauben, dass Ferrero dieses Anliegen besser vertritt. Sogar eine Mehrheit von 35 Prozent bei den ÖVP-Sympathisanten glaubt die Neutralität bei Fischer besser aufgehoben, als bei Ferrero (30 %).

Bei einer Kurztour durch die Linzer Lokalszene stellte Heinz Fischer seine gute Kondition ebenso unter Beweis wie Freitag früh, als er bereits um 6 Uhr das Gespräch mit den Pendlern am Linzer Hauptbahnhof suchte, bevor der "Österreich-Express" um 6.57 Uhr zur letzten Etappe Richtung Wien abfuhr.

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